brauchst du meist noch schlauere arrays (eine neue MSA oder gar EVA) und dann einen zweiten switch.
Tu dir das bloß nicht an, da kriegst ruck zuck graue Haare von und dein Geldbeutel ist schneller als du schauen kannst blitze blank leer.

Ich spreche übrigens aus eigener Erfahrung.
Aber nun schnell "back to topic".
Mit nem FC HBA ist es leider nicht getan. Du brauchst wie Frank schon erklärt hat ein passendes Storage Device im Hintergrund. Die einfachsten Modelle sind dabei schlichte JBOD Systeme die du per FC-AL (Fibre Channel Arbitrary Loop) anbindest. Unterm Strich gesagt, die Platten tauchen halt wie nen Schwung SCSI Platten auf. Solche Systeme gibt es eigentlich zuhauf... Sun A5x00, von SGI gibts auch nen paar einfache Arrays, HP FC10, usw.... RAID Level und das ganze weitere Management steuert man dann in der Regel mit nem schlauen Dateisystem, z.B. Veritas oder ZFS.
Man muss aber bei dieser Lösung in der Tat sagen, ist halt irgendwie auch nix anderes als würde ich nen SCSI Diskshelve an nen SCSI Controller klemmen. Oder noch besser mit paar hochwertigen SAS Controller (z.B. von LSI) paar SATA Platten drann klemmen. Also, eigentlich total unspannend.
Unterm Strich gesagt, wenn es nur darum geht mehr Kapazität bereitzustellen, dann sollte man den einfachst möglichen Weg gehen. Bei unseren alten Büchsen heißt das in Regel nen SCSI Controller rein klemmen und nen günstiges SCSI Disk Shelve drann klemmen. Fertig ist das Storage System.

Darf es dann doch bisschen mehr sein, wirds, wie es Frank schon sagt, etwas komplizierter. D.h. dein Host übernimmt dann die Rolle des Dummen und das Array ist schlauer.

Die wohl populärsten Systeme in dem Segment sind die HP MSA 1000, HP HSG80 basierende Systeme (EMA, ESA) oder kleine EMC Systeme, z.B. CX200, CX400, usw. Ich glaub sogar das Sun T3/T3+ (T3 hat halt noch Kupferkabel mit DB9 Enden statt LWL), also auch Sun StorageTek 3xxx Systeme, usw. haben nen integrierten RAID Controller der dann die RAID LUN dem Host präsentiert.
Diese Systeme jedenfalls übernehmen die RAID Aufgaben selber und präsentieren dem Abnehmer (Initiator) einfach nur eine schlichte LUN, d.h. eine Art virtuelle Festplatte die man formatieren und beschreiben kann, ohne das man weiß welches RAID Level usw. dahinter steckt.
Im SCSI Segment gibt es solche Systeme natürlich auch. Ein bekannter Vertreter ist das Sun A1000 Array.
Solche FC Systeme können auch in der Regel auch meherer Host bedienen, spätestens dann wird auch ein FC Switch fällig. Ist absolut vergleichbar mit einem Netzwerkschwitch. Just ab diesem Moment beginnst du dich Richtung SAN zu bewegen, was in der Tat nix anderes ist als Netzwerk für eben besagte Storage Devices (Targets) und Abnehmer (Initiators) ist.
Im Business gibts dann eigentlich immer noch den Bedarf an Multi Pathing / Redundante Pfade, was wir zuhause allerdings ganz und garnicht brauchen, außer vielleicht um Erfahrung damit zu sammeln. Also gehe ich da mal besser nicht weiter drauf ein.
Zu guter Letzt gibts dann in der Tat noch sehr schlaue und intelligente FC Array System (HP EVA, EMC CX600/700/DMX800, usw.), als auch dergleichen die zusätzlich noch wahnsinnig schnell und skalierbar sind (HP XP, EMC DMX, Hitachi/Sun, usw.)... aber das ist schon echt total abgefahren und einfach nur teuer. Ich spreche da aus Erfahrung mit meinem Projekt HP EVA 5000.
Wenn du ernsthaft ein wenig FC / SAN Erfahrung sammeln willst, dann besorg dir für 19 Euro die HP HSG80 bei Quant, dazu noch ein HP Diskshelve 4254R/4354R mit nen paar SCSI Platten drinn und dazu noch einen Brocade 2400 Switch.

Und dann kann es schon losgehen mit dem eigenem SAN.
Andernfalls rate ich dir statt 9GB auf 36GB oder statt 18GB auf 72GB SCSI Platten zu rüsten.

Und wenn das immer noch nicht genügt, gibts da ja noch 146 und 300 GB SCSI Platten.

Gruß
Tschokko