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Dann mal einen guten Rutsch!

Greez aus der Noris
25. September 2011, 08:05:05
Gute Besserung!
07. September 2011, 14:20:51
An diesem Tag hattest du also kein(en) Plan. Wink
04. September 2011, 19:04:39
ja, genau die. Bei mir war der Server wohl genau diesen Tag down. Alternative:
http://lsub.org/sys/src
01. September 2011, 20:10:10
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Autor Thema: Mal sehen..  (Gelesen 1444 mal)
töfte
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« am: 19. Februar 2009, 18:26:31 »

ich poste das hier mal und wir sehen in zwei drei Jahren mal wohin der Hase lief.

http://www.heise.de/newsticker/Unisys-haelt-Grabrede-fuer-Itanium--/meldung/133175

Ich vermute daß Intel den Itanium eh nicht mehr richtig pushen will da denen der Entwicklungsaufwand verglichen mit den Stückzahlen wohl zu hoch ist. Von daher wohl kein Wunder daß die Core's und Xeon's mittelfristig überholen.
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« am: 19. Februar 2009, 18:26:31 »

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Tschokko
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« Antworten #1 am: 19. Februar 2009, 19:52:53 »

Also ich hätte nix einzuwenden wenn man mal flächendeckend EFI BIOS bei den Intel Core2s oder i7s einführt. Und eine anschließende Portierung von HP-UX auf x86_64 würde mir auch sehr gut gefallen... Cheesy Cheesy Cheesy Prinzipiell würde mir eine Maschine wie die rx2600 mit Intel x64 CPUs sau gut gefallen.

Gruß
Tschokko
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« Antworten #2 am: 19. Februar 2009, 21:12:02 »

Hehehe, IBM freuts  Grin Grin Cheesy Wink ... schade um PA-RISC & Alpha!
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Tschokko
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« Antworten #3 am: 19. Februar 2009, 22:09:19 »

Hehehe, IBM freuts  Grin Grin Cheesy Wink ... schade um PA-RISC & Alpha!
Na ja, PA und Alpha sind ja schon lange EOL. Wink Wozu noch die Trauer? Grin

Schade is nur das sich HP scheinbar nicht an eine Eigenentwicklung wagt. Wink Das Beste von allen CPUs (PA, Alpha, IA64) mit ordentlich Feuer unterm Arsch. Wenn ich nicht irre dürfte ja die ganzen Prozessor Igenieure der PA und Alpha Sparte noch bei HP rumsitzen...

Ach Big Blue freut sich doch mehr wenn se irgendwo mal wieder Sun anpiecksen können. Wink 

Gruß
Tschokko
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Ebbi
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« Antworten #4 am: 19. Februar 2009, 23:34:18 »

Am meisten stinkt mir sowas:
Zitat
Zusammen kamen stolze 10 Milliarden US-Dollar für Marketing-Aktivitäten, die dem an mangelnder Verbreitung und Anerkennung krankenden Itanium auf die Beine helfen sollten.

Die Arschlöcher von Intel sollten das Geld lieber in Entwicklung statt in Marketing stecken. Angry

Mit markigen Sprüchen kann man sich nur der Konkurrenz gegenüber hervorheben - wenn die Konkurrenz aber schon vorbei ist, hilft nur Entwicklung um aufzuholen.

Ach Big Blue freut sich doch mehr wenn se irgendwo mal wieder Sun anpiecksen können. Wink
Als ob Sun eine Konkurrenz für IBM wäre... Cheesy
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« Antworten #4 am: 19. Februar 2009, 23:34:18 »

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M.K.
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« Antworten #5 am: 20. Februar 2009, 00:16:33 »

Na ja, PA und Alpha sind ja schon lange EOL. Wink Wozu noch die Trauer? Grin
Naja, die Umstände ihres Ablebens fördern eben die Legendenbildung
und behindern die Trauerarbeit. Und wenn man sich anschaut für welche
Gurke sie geopfert wurden ...
Schade is nur das sich HP scheinbar nicht an eine Eigenentwicklung wagt. Wink
Wer soll denn da noch was entwickeln ?
Es war ja die erklärte Absicht der HP-Bosse, R&D Intel bzw M$ zu überlassen,
schon zu Belluzzos Zeiten (das war Mitte 1990er), und Ms Fiorina hat
das vollendet.
Vor dieser Zeit hatte HP den Zusatz "Invent" jedenfalls eher verdient.
(sagt jemand, der grade versucht, ein paar 735er/720er Snakes zu zeitgemässem
Leben unter HP-UX 8/9/10 wiederzuerwecken :-)
Das Beste von allen CPUs (PA, Alpha, IA64) mit ordentlich Feuer unterm Arsch. Wenn ich nicht irre dürfte ja die ganzen Prozessor Igenieure der PA und Alpha Sparte noch bei HP rumsitzen...
Ich glaube Du irrst. Die meisten dürften sie an Intel verkauft haben, wenn sie nicht
schon vorher (zB bei Compaq) das weite gesucht haben.
Auch bezweifle ich, dass man solche Teams als eine Art "Liga der Superhelden"
ansehen kann, wo geniale E-Frickler geniale Chips basteln.
Ob eine CPU erfolgreich wird hängt mehr davon ab, ob die Mutterfirma
einen realistischen Plan davon hat was sie mit dem Teil nachher anfangen will/kann.
Grade der Alpha zeigt ja, dass isolierte technische Meriten nix bringen, wenn
das technische und wirtschaftliche Umfeld nicht stimmen.
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töfte
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« Antworten #6 am: 20. Februar 2009, 10:16:57 »

Vor zehn Jahren oder so war doch das Konzept des Shareholder Value mal so richtig in, siehe Daimler, DB, Hp etc. Nunja, haben sie sich fix gedacht: sourcen wir out, Intel wird sourcing Partner (IBM wäre wohl wegen der Konkurrenzsituation nicht in Frage gekommen) und viel besser: Variabilisierung der Fixkosten, Auflösen der alten Prozesosrsparte und Definition von Abnahmemargen. Die Idee war nicht schlecht, und wie gesagt durchaus modern, aber man hätte eben auch daran denken sollen daß die Ziele der beiden sourcing-Partner  halbwegs kongruent sein sollen. Intel will ja immerhin Prozessoren und nicht primär Itaniums verkaufen. Wenn der Itanium deren einizgstes oder meinetwegen zweites Standbein gewesen wäre, hätten sie sich bestimmt darum gekümmert das diese 10 Milliarden (wo sind die denn hin ?) ein paar zusätzliche Systemhäuser an Land ziehen. Aber man kann es eben auch andersherum machen, wenn man aus dem sla nicht herauskommt: kuckt mal was wir noch tolles haben, das ist viel billiger und (bald) schneller. Sun, SGI und Konsorten haben es ja längst schon alle einsehen müssen.
Der große Dumme ist schätzungsweise am Ende HP, die stehen dann ohne Prozessor, mit Vertrauensverlusten seitens der Kunden und wahrscheinlich ohne Unix da wenn es nicht nochmal auf eine dritte Architektur portiert würde.  Dann können sie Xeons zusammen mit Linux als "Upgradepfad" ohne Binärkompatibilität Shocked Grin anbieten und aus der Traum.
IBM macht derweil dicke Gewinne und wird sich ins Fäustchen lachen

Naja, es hätte auch klappen können.
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truerasp
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« Antworten #7 am: 20. Februar 2009, 10:41:35 »

Wenn ich nicht irre dürfte ja die ganzen Prozessor Igenieure der PA und Alpha Sparte noch bei HP rumsitzen...

du irrst leider, die meisten davon sitzen mittlerweile in Portland, OR bei Intel und wurden als teil des rahmenvertrags fuer die itanium kiste mit uebernommen.

und einige wesentliche Teile der fruehen PA-RISC Entwicklung kamen aus einem thinktank in mountainview, wobei die PDFs hierzu vom netz verschwunden sind. was mit dem Intelectual Property ist, kann ich nicht sagen, aber die Vertraege mit der Bude wurden definitiv nicht verlaengert.

Insofern hat HP selbst wenn sie wollten nicht wirklich einen effektiven weg zurueck.
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« Antworten #8 am: 20. Februar 2009, 11:02:50 »

Die Idee war nicht schlecht, und wie gesagt durchaus modern,
"Moderne" Ideen sind nicht automatisch "gut"  Smiley
Der große Dumme ist schätzungsweise am Ende HP, die stehen dann ohne Prozessor, mit Vertrauensverlusten seitens der Kunden und wahrscheinlich ohne Unix da wenn es nicht nochmal auf eine dritte Architektur portiert würde.
Vielleicht haben intel und HP ja auch einen "Mikado-Vertrag":
Wer sich zuerst bewegt (sprich: aussteigen will),
bezahlt alles  Smiley
Naja, es hätte auch klappen können.
Vielleicht, wenn sie (analog IBM/Motorola) versucht hätten, PA-RISC
auf eine breitere Basis zu stellen statt eine völlig neue,
kopflastige CPU kreieren zu wollen.
Und wenn sie einen anderen Partner als intel genommen hätten.
Ich hab' mir damals gedacht, wie kann das gutgehen, da passt
doch schon die endianness nicht zusammen  Smiley
Intel hat ausser dem x86 noch nie was auf die Reihe bekommen.
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truerasp
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« Antworten #9 am: 20. Februar 2009, 11:09:50 »

Auch bezweifle ich, dass man solche Teams als eine Art "Liga der Superhelden"
ansehen kann, wo geniale E-Frickler geniale Chips basteln.

das kann man wohl schon so sehen. mein ehemaliger geschaeftspartner ist prjektleiter in so einem team und hat mir irgendwann mal gesteckt wie das laeuft. in der tat werben oder uebernehmen CPU design schmieden in der groesse von intel und ibm immer komplette design teams mit personalstaerken von bis zu 600 Leuten.

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« Antworten #10 am: 21. Februar 2009, 22:02:55 »

Intel hat ausser dem x86 noch nie was auf die Reihe bekommen.
Der Erfolg Intels mit x86 spricht für sich. Wohl gemerkt hatte Intel mit dem i860 schon damals einen sehr leistungsfähigen 32-Bit RISC-Chips am Markt. Durchgesetzt hat der sich neben dem i486 und später Pentium nicht. Der Itanium bleibt dennoch ein innovatives und interessantes Chip-Design.
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« Antworten #11 am: 22. Februar 2009, 10:59:27 »

AMD ist an allem Schuld. Cheesy

Natürlich ist es gut und wichtig einen Konkurrenten zu haben, denn Konkurrenz belebt das Geschäft.
Aber so war Intel immer gezwungen, die Vorherrschaft bei x86 zu haben und konnte die Neuentwicklung Itanium nie richtig vorantreiben und etablieren.
Und da der Xeon leistungsmäßig schon im Itanium-Revier wildert und preislich sowieso die Nase vorn hat, wird es wohl in Zukunft schwierig werden.
Wer mal was schönes lesen will:
http://www.heise.de/ix/news/foren/S-Das-Intel-Paradoxon/forum-152705/msg-16326062/read/
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M.K.
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« Antworten #12 am: 23. Februar 2009, 00:46:14 »

Der Erfolg Intels mit x86 spricht für sich.
Schreib' ich doch. *Ausser* dem x86.
Wohl gemerkt hatte Intel mit dem i860 schon damals einen sehr leistungsfähigen 32-Bit
RISC-Chips am Markt. Durchgesetzt hat der sich neben dem i486 und später Pentium nicht.
Der i860 war halt genauso exotisch wie die Itanic.
Nichtmal M$ wollte den programmieren:
http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1992/31/1135338/
Ich hab sogar irgendwo noch ein i860-board für den PC-AT (!) rumliegen.
Mangels Software und Doku (nicht ein brauchbares bit ist im WWW zu finden :-(
staubt das vor sich hin.
Ansonsten pflastern noch mehr Leichen intels Weg:
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_iAPX_432
Der i960 hat es wenigstens in ein paar Drucker- und I/O-Boards
(zB die Artic-Serie für die RS/6000) geschafft.
Ansonsten kennt den auch kein Schwein.
Der Itanium bleibt dennoch ein innovatives und interessantes Chip-Design.
Was solls, der E-Friedhof ist voll mit solchen Designs:
68K, 88K, Alpha, PA-RISC, etc., etc.
(V)LIW gabs zB schon Anfang der 1980er bei FPS (Floating Point Systems),
und eigentlich war schon damals klar, dass es die unendliche Parallelisierbarkeit,
von der  die Itanic-Macher träumen, einfach nicht gibt.

Neu am Itanic war lediglich, dass zwei Schwergewichte wie intel und HP
es nach vielen Jahren und vielen verbrannten Entwicklungsmilliarden
fertigbringen, eine CPU vorzustellen (Merced) die langsamer war als
die zeitgenössische RISC- und CISC-Komkurrenz.
Sowas hatte vorher noch keiner gebracht.
Ich an deren Stelle tät mich schämen und weiter x86 bzw PA-RISC herstellen.
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töfte
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« Antworten #13 am: 23. Februar 2009, 17:59:45 »

Naja, naja....  Cheesy

der 68000er ist bzw war zu seiner Zeit doch erfolgreich, insofern finde ich ist er nicht mit dem Itanium zu vergleichen. Die Frage wäre sicherlich, ab welchen Verkaufs- oder Umsatzanteilen man von "Erfolg" spricht.
Der Itanium hat wohl wunderbar zur Konsolidierung der verschiedenen Risc-Orchideen beigetragen aber das macht mir meine MIPS  und ppc-Schätzchen nur noch wertvoller. Little Endian und Intel bekomme ich am Massenmarkt für Bruchteile der Itaniumkosten. Dieser macht sich genau dadurch hinfällig, daß er die Nachteile der Risc-Exklusivität (Preis, verfügbare Plattformen) mit den Nachteilen der Risc-Anwendungsleistung (nämlich meist nur bei speziellen Berechnungen ) logisch &&-verknüpft.
Arme Reseller die die Dinger bald losschlagen  Cool
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