unixforum.net - Der Treffpunkt für UNIX Fans Der Treffpunkt für UNIX Fans seit 2002
  Übersicht   Forum   Hilfe Suche Einloggen Registrieren   *
Suche
Google
Erweiterte Suche
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
23. Mai 2012, 08:37:00

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Letzte 5 Shouts:
31. Dezember 2011, 22:28:22
Dann mal einen guten Rutsch!

Greez aus der Noris
25. September 2011, 08:05:05
Gute Besserung!
07. September 2011, 14:20:51
An diesem Tag hattest du also kein(en) Plan. Wink
04. September 2011, 19:04:39
ja, genau die. Bei mir war der Server wohl genau diesen Tag down. Alternative:
http://lsub.org/sys/src
01. September 2011, 20:10:10
Spenden
Berechtigungen

Anzeige
Anzeige
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Grosse Festplatten verschwenden oder lieber SSD kaufen.  (Gelesen 1711 mal)
llothar
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 565


Profil anzeigen
« am: 30. März 2009, 13:28:50 »

Ich hab mir jetzt einen Solaris Server aufgesetzt - nur für Backups, ein bisschen Subversion
und für DTrace.

Aber die Platten sind ja alle mittlerweile so gross das ich sicher nie mehr als
1/10 davon brauche. Das dann zu "verschwenden" nervt mich schon.

Hat einer von euch schon mal diese billig SSD mit 32 GB für so um die 100 Euro
ausprobiert? Lohnen die sich schon für Solaris? Kann man da die Sektorengrösse
bei UDF Filesystem schon auf 4KB einstellen (sonst ist schreiben ja richtig
schlecht bei MLC Chips) oder doch ZFS?

« Letzte Änderung: 30. März 2009, 13:30:58 von llothar » Gespeichert
unixforum.net - Der Treffpunkt für UNIX Fans
« am: 30. März 2009, 13:28:50 »

 Gespeichert
UNICOS
Unix Rookie
*
Offline Offline

Beiträge: 37


Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 30. März 2009, 19:46:47 »

Soviel ich weiß(!), gehen die Dinger
1. sehr schnell kaputt, sagen wir mal 500x /dev/random in einen Sektor, und dann ist der hin, das klingt jetzt zwar nach viel, aber im Betrieb ist das Schnell aufgebraucht.
2. brauchen mehr Strom als eine HDD, die HDDs brauchen sogar umso größer sie sind theoretisch weniger Strom, da wegen der größeren Speicherdichte der Lese/Schreibkopf sich für große Datentransaktionen nicht sehr viel bewegen muss(vorrausgesetzt, die Daten liegen hintereinander versteht sich, aber das machen eh alle Unix Dateisysteme seit 20(?) Jahren ...NTFS lässt grüßen  Wink )
Gespeichert
karakal
Unix Master
****
Offline Offline

Beiträge: 457



Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 31. März 2009, 08:44:24 »

Ich kann da auch nur auf die Tests in den ganzen großen Magazinen verweisen, die aufgrund der schlechten Performance sogar Probleme hatten, Windows zu installieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit Solaris besser laufen sollte.
Außerdem sind die preislich so dermaßen uninteressant, die günstigte 3,5" SATA Platte kostet knapp 30 EUR (http://geizhals.at/?cat=hde7s&sort=p), die billigste brauchbare SSD von Transcend kostet 80 EUR (http://geizhals.at/?cat=hdssd;sort=p&xf=257_SATA) und hat wahrscheinlich die beschriebenen Probleme.
Was ist hier also die Verschwendung?
Gespeichert
Ebbi
Global Moderator
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 2334


Ubergeek


Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 31. März 2009, 10:19:55 »

Also die Tests, die ich aus einem großen Magazin kenne, sahen anders aus.
Allerdings kostet Qualität eben mal wieder Geld.

Warum sollten SSDs preislich uninteressant sein?
Klar, das Preis-pro-GB Verhältnis ist nicht toll.
Aber was ist, wenn man keinen Wert auf Platz legt, sondern auf Geschwindigkeit?

Die hier habe ich mir ausgesucht, wenn ich mal eine schwache Minute habe: Wink
http://geizhals.at/deutschland/a389701.html
Gespeichert

karakal
Unix Master
****
Offline Offline

Beiträge: 457



Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 31. März 2009, 11:07:30 »

Also die Tests, die ich aus einem großen Magazin kenne, sahen anders aus.
Allerdings kostet Qualität eben mal wieder Geld.

Warum sollten SSDs preislich uninteressant sein?
Klar, das Preis-pro-GB Verhältnis ist nicht toll.
Aber was ist, wenn man keinen Wert auf Platz legt, sondern auf Geschwindigkeit?

Die hier habe ich mir ausgesucht, wenn ich mal eine schwache Minute habe: Wink
http://geizhals.at/deutschland/a389701.html


Ja ich vergaß zu spezifizieren, welche SSDs... Die günstigen (OCZ, Transcend, ...) sind die, die Probleme haben, die schnellen (Intel, Samsung) sind die, die preislich IMHO völlig uninteressant sind (ca. 600€ +)
Die Samsung 256GB klingt ja von den Leistungswerten her super interessant http://www.reghardware.co.uk/2009/03/17/review_storage_ssd_samsung_mmd0e56g5/ bzw. http://www.youtube.com/watch?v=96dWOEa4Djs&fmt=22
Aber ganz ehrlich, wenn es in der Diskussion um "das nicht Verschwenden wollen" geht, ist man bei SSDs meiner Meinung nach an der falschen Adresse....

Gespeichert
unixforum.net - Der Treffpunkt für UNIX Fans
« Antworten #4 am: 31. März 2009, 11:07:30 »

 Gespeichert
llothar
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 565


Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 31. März 2009, 13:00:36 »

Also das mit den Schreibzugriffen sollte bei SSD nie ein Problem sein, sind ja keine billigen USB Sticks.
Die zweite Generation an Kontrollern ist ja sehr verbessert.

Hab mich jetzt entschlossen, nochmal ne alte 120GB IDE zu nutzen und mit den SSD warte ich bis
eine kommt die alle meine virtuellen Maschinen fasst, denn dort ist IO wirklich der Grund für einen
totalen Zusammenbruch (man boote mal 3 VM's gleichzeitig die auf einer Platte liegen - Aua).

Da warte ich dann aber bis die auf 2Euro / GB runter sind.
Gespeichert
karakal
Unix Master
****
Offline Offline

Beiträge: 457



Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 31. März 2009, 13:12:02 »


Hab mich jetzt entschlossen, nochmal ne alte 120GB IDE zu nutzen und mit den SSD warte ich bis
eine kommt die alle meine virtuellen Maschinen fasst, denn dort ist IO wirklich der Grund für einen
totalen Zusammenbruch (man boote mal 3 VM's gleichzeitig die auf einer Platte liegen - Aua).


Also damit habe ich ehrlich gesagt kein Problem. Meine Platten sind "günstige" Western Digital Green Power, die am onBoard-SATA Kontroller hängen und zu einem RAID5 zusammengefasst sind....
Gespeichert
llothar
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 565


Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 31. März 2009, 14:18:12 »

Also damit habe ich ehrlich gesagt kein Problem. Meine Platten sind "günstige" Western Digital Green Power, die am onBoard-SATA Kontroller hängen und zu einem RAID5 zusammengefasst sind....

Also ich brauch die Maschinen vielleicht einmal pro Woche. Und daher will ich sie nicht immer mit 40W (bei 1 System Platte und je einer für VM) betreiben und das an- und abschalten von Platten unter Windows im laufenden Betrieb scheint nicht zu gehen. Da müsste man SCSI Platten in externem Gehäuse nehmen und denen einfach den Saft wegdrehen.... habs aber noch nicht probiert.
Gespeichert
Ebbi
Global Moderator
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 2334


Ubergeek


Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 31. März 2009, 14:50:57 »

Ich lasse meine Platten einfach über die Energieverwaltung nach 15 Minuten runterfahren.
Bis auf die Systemplatte (logisch) klappt das hervorragend.
Gespeichert

truerasp
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 1923



Profil anzeigen WWW
« Antworten #9 am: 31. März 2009, 16:06:14 »

meine 2ct.

die geruechte dass die dinger gleich durchbrennen ... treffen zummindest bei der dritten generation, die man jetzt so langsam im laden haben sollte nicht mehr zu.

das groessere thema bei den billigen SSDs ist wohl eher die lausige performance.

die richtig schnellen SSDs kosten leider noch n vermoegen. da duerftest du mit 400 EUR fuer 32 GB noname dabei sein. markenprodukte in dem segment sind noch teurer. allerdings setzen wir die schon im grossen stil ein und da schreibts und liests dass es nur so kracht.

unser kompletter ESX 3.5 cluster ist in ca 10 Sekunden da und in ca 30 sekunden am OS prompt der virtuellen gaeste. und nach 500 mal schreiben geht da nix kaputt. /tmp is noch heile.

Gruesse Frank
Gespeichert

No RISC, no fun!
dominik_bsl
Unix Junior
**
Offline Offline

Beiträge: 56


Profil anzeigen
« Antworten #10 am: 01. April 2009, 08:01:53 »

unser kompletter ESX 3.5 cluster ist in ca 10 Sekunden da und in ca 30 sekunden am OS prompt der virtuellen gaeste. und nach 500 mal schreiben geht da nix kaputt. /tmp is noch heile.

/tmp auf Disk? Bei den heutigen Arbeitsspeichergrössen?


Gruss
Dominik
Gespeichert
truerasp
Unix Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 1923



Profil anzeigen WWW
« Antworten #11 am: 01. April 2009, 14:15:40 »

/tmp auf Disk? Bei den heutigen Arbeitsspeichergrössen?
im ESX geht nich viel ins tmp und memory soll der ja fuer VMS bereitstellen, das ist BARES GELD.
is im uebrigen mit 128 GB in den Dingern in der Tat Hauptspeichermangel Wink
Gespeichert

No RISC, no fun!
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
TinyPortal v0.9.8 © Bloc
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
sonnenblen.de, mood-indigo.org, unixforum.net und realcomputers.org sind Projekte der steinbruch.info GbR

Google war zuletzt hier 04. Mai 2012, 22:09:11