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31. Dezember 2011, 22:28:22
Dann mal einen guten Rutsch!

Greez aus der Noris
25. September 2011, 08:05:05
Gute Besserung!
07. September 2011, 14:20:51
An diesem Tag hattest du also kein(en) Plan. Wink
04. September 2011, 19:04:39
ja, genau die. Bei mir war der Server wohl genau diesen Tag down. Alternative:
http://lsub.org/sys/src
01. September 2011, 20:10:10
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Autor Thema: Cray XMT - Wieder einer weniger?  (Gelesen 2220 mal)
alix
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« am: 05. November 2009, 14:15:47 »

Hi @all,

Scheinbar hat sich wieder eine Architektur verabschiedet, der XMT alias MTA(1-3) ...
Auf der aktuellen cray.com ist das System jedenfalls nicht mehr unter Products gelistet  Cry ... schade!


Grüße, Alex
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« am: 05. November 2009, 14:15:47 »

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alix
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« Antworten #1 am: 05. November 2009, 14:18:33 »

... der XT5h ist übrigens auch nicht mehr direkt gelistet, die "exotischen" Blades (X2 Vector, XR1 FPGA) erscheinen aber noch als PDF, na immerhin :-/ ...
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M.K.
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« Antworten #2 am: 06. November 2009, 13:45:01 »

tja, so geht's wohl fast allen Plattformen wenn sie auf Desktop-Praesenz verzichten.
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alix
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« Antworten #3 am: 17. November 2009, 09:36:27 »

Naja, für den Desktop waren Sie ja auch nie gedacht  Wink ...

Heute sollte eigentlich ein schöner Tag sein, weil der XT6 raus is (!): http://www.cray.com/Products/XT/Systems.aspx

Leider haben Sie jetz auch alle anderen Blade-Optionen von der Page genommen, jetz gibt es offiziell nur noch x64!

Also entweder alles andere is jetz wirklich tot oder Sie haben es nur runter genommen weil nochmal etwas kommt *zitter,hoff*  Undecided ... Gerüchte sprachen ja von einer Vector+MTA Hybrid-CPU  Shocked!!

Schauen wir mal ...


Die besten Grüße, Alex
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alix
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« Antworten #4 am: 20. November 2009, 09:28:51 »

So, hab noch Dank insidehpc.com ein paar Antworten direkt von Cray (!) erhalten können:

- Der XMT wird weiter verkauft, innerhalb des "custom engineering" (http://www.cray.com/Assets/PDF/customengineering/CE_brochure.pdf)
- Der XT5h auch, allerdings in begrenzten Stückzahlen, deshalb wird er auf der Page nicht mehr "promoted" ...

Bin mal gespannt wenn das Projekt "Cascade" komplett durch is, wird best. noch interessant ...


Grüße, Alex
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« Antworten #4 am: 20. November 2009, 09:28:51 »

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M.K.
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« Antworten #5 am: 20. November 2009, 11:44:20 »

Naja, für den Desktop waren Sie ja auch nie gedacht  Wink ...
Das war mir schon klar  Wink
Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass jede Plattform die nicht
unmittelbar auf oder wenigstens unterm Tisch greifbar ist, es extrem schwer hat.
Software wird nunmal am ehesten für das entwickelt/genutzt was man direkt
vor der Nase hat. Elitäres Ausweichen ins scheinbar rettende "High-End"
hilft nicht. Wer am unteren Ende nicht präsent ist, wird einfach nicht wahrgenommen
und verschwindet früher oder später. So ist es Alpha und PA gegangen,
so wird es Itanic gehen, und dass es bei Power mittlerweile auch an
LowEnd/Desktop-Präsenz mangelt, ist für dessen Überleben sicher nicht hilfreich.
« Letzte Änderung: 20. November 2009, 12:34:20 von M.K. » Gespeichert
Ebbi
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Ubergeek


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« Antworten #6 am: 20. November 2009, 18:22:37 »

Wer am unteren Ende nicht präsent ist, wird einfach nicht wahrgenommen und verschwindet früher oder später. So ist es Alpha und PA gegangen, so wird es Itanic gehen. Und dass es bei Power mittlerweile auch an LowEnd/Desktop-Präsenz mangelt, ist für dessen Überleben sicher nicht hilfreich.
Das finde ich etwas widersprüchlich, denn all diese angesprochenen Hersteller hatten auch eine Palette an Workstations für den Desktop bzw. unter dem Tisch.  Huh
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pajarola
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« Antworten #7 am: 21. November 2009, 15:57:32 »

Das finde ich etwas widersprüchlich, denn all diese angesprochenen Hersteller hatten auch eine Palette an Workstations für den Desktop bzw. unter dem Tisch.  Huh

*hatten*

Das Problem sehe ich nicht mal unedingt in den Workstations, sondern generell wenn es einfach keine bezahlbaren und kleinen 'low-end' Maschinen mehr gibt. Die Schmerzgrenze ist hier bei mir bei etwa 2x dem Preis und Platzverbrauch einer vergleichbaren x64 Kiste bei mindestens halber Leistungsfähigkeit.

In unserer Firma entwickeln wir Software für Solaris (sparc) und seit etwa ein paar Jahren auch für Linux. Wir arbeiten zwar inzwischen fast alle mit Linux Workstations (es gibt noch ein paar vereinzelte SunBlades, sowie Windows für die GUI Entwickler), aber entwickelt und vor allem getestet wird mehrheitlich auf Servern, die aus Platz- und Lärmgründen irgendwo in einem anderen Raum stehen. Wenn es solche Server nur noch in gross, stromfressend und teuer gibt, dann haben wir da ein Problem.

Für Linux haben wir (ja ich weiss, die sind unsexy) irgendwelche Dell OptiPlex of the day als Workstations und Dell 2950/HP DL180 oder so für's Rack. Schnell und billig. Neuere Maschinen sind tendenziell noch billiger, und deutlich schneller.

Für Solaris hatten wir SunBlade 2500/Ultra45 und V210/V215/V240/V245. Nicht so schnell und nicht so billig, aber immer noch irgendwie tragbar (waren damals etwa halb so schnell und doppelt so teuer).

Inzwischen ist aber die M3000 die kleinste aktuelle Sparc, die man nicht nur als Webserver brauchen kann, und die ist in der kleinsten brauchbaren Konfiguration doppelt so gross, sehr weniger als halb so schnell, dafür aber 5x so teuer wie ein kleiner Dell/HP (wollte erst 'vergleichbar' sagen, aber vergleichbar ist die definitiv nicht).

Es ist ganz klar absehbar, wohin die Reise geht: neue Suns sind grösser und teuerer, und in den low-end-Konfigurationen, wenn überhaupt, nur unwesentlich schneller, oft sogar langsamer als die alten (Single-core Performance. T1/T2 taugt hier nicht. Unsere Korrelatoren lassen sich prinzipbedingt nun mal schlecht parallelisieren). Dass es die Teile auch bis praktisch unendlich gross gibt, und sie dabei theoretisch bis zu einer 3stelligen Zahl Kerne skalieren nützt mir dabei einfach nichts. Zur Softwareentwicklung brauchen wir hier eine einigermassen Leistungsfähige Maschine, bei der wir es uns sowohl Platz- als auch Budgetmässig leisten können, diese in genügender Anzahl hinzustellen (eine pro 2-3 Entwickler zum Entwickeln, ein Dutzend für den Integrationstest, pro aktivem Software-Release ein Dutzend für Q-Test, ein paar für's Training der Supporter, etc.).

Fazit: wir sind dabei sämtliche Software auf Linux zu portieren, und auch das letzte Tabu zu brechen, indem wir auch die grossen 'zentralen Server', die bisher diskussionslos mit Sparc liefen, durch Linux ersetzen. Wir machen bereits keine Neuinstallationen mit Sparc mehr. Bin zwar etwas skeptisch bei den ganz grossen Linux-Servern (so als Ersatz für V890 - E6900...), aber es gibt kein zurück mehr...

Schade. Aber im Gegensatz zu meinem Hobby, wo alt, langsam, und eigenartig als gute Eigenschaften für eine Maschine gelten, bin ich beruflich sehr pragmatisch...

Gruss
Rico
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tassilo
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« Antworten #8 am: 22. November 2009, 20:13:32 »

Hi.

es blutet mir pers. das herz aber genau diese vorgehensweise kann ich bei allen kunden bis auf einen (der hatte letztes jahr noch merere millionen euros in 2 grosse m9000 und "zubehör" investiert) von uns bestätigen.

grüße

tassilo
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Tschokko
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« Antworten #9 am: 22. November 2009, 21:02:44 »

es blutet mir pers. das herz aber genau diese vorgehensweise kann ich bei allen kunden bis auf einen (der hatte letztes jahr noch merere millionen euros in 2 grosse m9000 und "zubehör" investiert) von uns bestätigen.
Ich wundere mich, warum die Industrie irgendwie den Solaris/OpenSolairs x86 Zweig ingnoriert. Überallt liest man nur Linux, Linux, Linux... *schauder*

Gruß
Tschokko
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