Autor Thema: Reverse-Engineering von Messgerätesoftware  (Gelesen 1882 mal)

Offline meisterdausi

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Reverse-Engineering von Messgerätesoftware
« am: 08. April 2010, 22:53:49 »
Hi,

mal ganz OT, wobei es trotzdem um RISC geht....
 
Und zwar: Ich habe hier zwei Messgeräte, welche auf RISC basieren, und habe dazu die Images von Floppys, mit denen das aktuelle Betriebssystem auf den Messgeräten geflasht wird.

Die Messgeräte haben unterschiedliche Versionen, und auch das Layout der Mainboards sehen unterschiedlich aus.

Die Softwaren bestehen aus mehreren Dateien, die den Flash-Vorgang einleiten (Bootloader) und Media.sys heißen, sowie von mehreren Dateien namens Flash.he1 oder Flash.he2 (je nach Diskettennummer -> Diskette 1  : flash.he1 Diskette 2 : flash.he2)

Das OS besteht wiederum aus mehreren Floppys, die erste beinhaltet die Dateien Media.sys und RSmed.he1, die zweite nur noch die Datei Rsmed.he2 und so weiter, bis zur Datei Rsmed.he4

Ich weiß, ist jetzt etwas abgespaced aber: Kann ich die Dateien irgendwie decompilieren, und eventuell Testweise ändern, um ein paar Funktionen zu ändern?

Einerseits unterstützt das Messgerät nur Festplatten mit maximal 2GB, was etwas wenig ist. Andererseits Fehlen in den Messgeräten zwei, drei Funktionen, die in dem Nachfolgemodell bereits enthalten sind und somit auf der Plattform laufen werden, aber in der letzten Software noch nicht vorhanden sind.

Könnt Ihr mir da nen Tipp geben?
Auch wenn es extrem komplex ist, würde ich mich dafür in die Materie einlernen, da ich eben sehr viel mit den Geräten Arbeite....


Viele Grüße,

meisterdausi


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Reverse-Engineering von Messgerätesoftware
« am: 08. April 2010, 22:53:49 »

Offline Fleedwood

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Re: Reverse-Engineering von Messgerätesoftware
« Antwort #1 am: 08. April 2010, 23:32:37 »
Das ist jede Menge Potential Tonnen an Zeit zu versenken oder vermutlich nicht wirklich viel zu reißen... aber ich hab
auch schon so Späße gemacht einem Gigabtye BIOS für ein Slot 1 Board beizubiegen, daß ein Celeron 1400 sehr
wohl eine P6 CPU ist und eben auch nen APIC hat...

Besorg Dir die Datenblätter der eingesetzten Chips und dann ist IDA Pro Dein Freund... kein billiger Spaß vor allem wenn
man die Advanced Version braucht... zum warm werden: http://www.hex-rays.com

Thomas.
life is too short to spend debugging Intel parts [Van Jacobson]