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31. Dezember 2011, 22:28:22
Dann mal einen guten Rutsch!

Greez aus der Noris
25. September 2011, 08:05:05
Gute Besserung!
07. September 2011, 14:20:51
An diesem Tag hattest du also kein(en) Plan. Wink
04. September 2011, 19:04:39
ja, genau die. Bei mir war der Server wohl genau diesen Tag down. Alternative:
http://lsub.org/sys/src
01. September 2011, 20:10:10
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Autor Thema: massenhaftes löschen atomatisieren (bandroboter und fc storage)  (Gelesen 2791 mal)
tassilo
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« am: 03. Juni 2010, 11:44:33 »

moin moin

Hier in berlin gibts ne e10k die *komplett* ausgemustert wird. d.h. auch mit platten (imho 3 schränke voll), servicerechnern und einem bandroboter (StorEDGE L700 Tape Library) mit fast 700 bändern. wie man es kennt kann ich fast allem das gross und schwer und viel strom verbraucht nicht wiederstehen....
nun aber das problem: wie lösche ich am besten all die platten und vor allem die bänder? hat da jemand ideen, tools, etc ?
ich darf halt nur die sachen mitnehmen wenn alles dort im hause gelöscht worden ist. habe dafür aber nur 1woche zeit und komm an die rechner eigentlich nur morgends, da ich ja wärend des tages arbeiten muss...
mein ansatz : morgends kommen, storage snstöpseln, software starten, nächsten tag vorbeigucken ob alles funkt, etc...
mit den platten hab ich schon eine idee, aber bei der storeEDGE L700 bin ich komplett ahnungslos....

grüße

tassilo
 
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« am: 03. Juni 2010, 11:44:33 »

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broecker
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Unixoides und Uriges - AS/400, IT-Forensik


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« Antworten #1 am: 03. Juni 2010, 12:11:57 »

Degausser für die Bänder?
Sonst müssen davon halt auf Kosten der Firma 650 Bänder geschreddert werden, es ist kein Geschenk, wenn man dafür Entsorgungskosten vermeidet, die zwingend (Datenschutz) Aufgabe des Besitzers sind.
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tassilo
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« Antworten #2 am: 03. Juni 2010, 12:28:03 »

moin

vielleicht hab ich das nicht gut erklärt. ich kann nat. die bänder und platten da lassen, aber was bringen mir fc-storages ohne platten oder ein bandrobotter ohne bänder ?

grüße

tassilo
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dominik_bsl
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« Antworten #3 am: 03. Juni 2010, 12:59:24 »

Also wenn die Tapes auf den Degausser gelegt werden dann ist Sense. Und zwar endgültig. Im Tape drin befindet sich ein Chip mit Informationen zum Tape und der wird durch das Degaussen IMHO auch gelöscht. So gesehen ist das keine Option. Ich würd halt versuchen ein paar der Tapes mit Datenmüll zu überspielen und den Rest zu entsorgen. 700 Bänder zu löschen ist eine echt heftige und vor allem zeitraubende Angelegenheit.

Gruss
Dominik
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tassilo
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« Antworten #4 am: 03. Juni 2010, 13:01:07 »

hmm ja ob ich alle schaffe weis ich nicht. aber danke für den tipp mit dem chip.
mein plan war halt einfach das teil anschmeissen und dann den roboter band für band mit "müll" beschreiben oder formatieren oder was man sonst machen könnte...

grüße

tassilo
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« Antworten #4 am: 03. Juni 2010, 13:01:07 »

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marmorkuchen
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« Antworten #5 am: 03. Juni 2010, 17:08:08 »

Hallo,
irgendwann muss ich Dich mal besuchen kommen, wenn Du so viel Platz hast musst Du ja in einem Schloß wohnen.
Bist Du eigentlich verheiratet, wenn ja mach mal bitte Fotos vom Gesicht Deiner Frau wenn Du die Kisten anschleppts. Wink

Gruß aus Berlin
Sven
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truerasp
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« Antworten #6 am: 03. Juni 2010, 19:47:57 »

die storages geht insofern recht schnell wenn du die RAID gruppen aufloest und neue baust. Danach sind meistens saemtliche metadaten im eimer und du hast IMHO nur eine theoretische moeglichkeit so etwas wieder haendisch zu analysieren. Das waere effektiv. Wenn der Storage blocklevel virtualisierung unterstuetzt zerschreddert es die organisationsstrukturen noch viel nachhaltiger.

fuer die baender fehlt mir ein bisschen eine idee. da hast du alleine recht lange laufzeiten.
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No RISC, no fun!
Visualev
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« Antworten #7 am: 03. Juni 2010, 19:57:15 »

Wird die Löschung der Bänder eigentlich geprüft? Cheesy
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tassilo
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« Antworten #8 am: 04. Juni 2010, 01:17:09 »

moin

wir müssen das halt vor ort machen und ja denke es wird "irgendwie" geprüft und ein mitarbeiter guckt uns ja ständig auf die finger.

mal ne allgemeine frage :

wie ist das mit der store edge ? wie spreche ich die an? lange laufzeit naja ist ja n roboter und kann 24h lang 7 tage arbeiten. hat 20 laufwerke da kommt doch bestimmt einiges zusammen wenn nicht schon alle....
meine frage ist in der natur : wie spreche ich die teile an? hab sowas noch nie in den händen gehabt. meldet sich sowas einfach per scsi als *ein* laufwerk oder mit 700 luns oder wie kann man sich das vorstellen ?

@marmorkuchen : hab nur ne kleine 3zimmer wohnung Smiley und meine frau meckert schon ab und zu mal Smiley

grüße

tassilo
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dominik_bsl
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« Antworten #9 am: 04. Juni 2010, 09:02:57 »

Nun ja, der 700er ist ein Roboter. In seinem Inneren werkelt ein Greiferarm welche die Tapes von den Standplätzen zu den Drives und vice versa transportiert. Um das Teil anzusprechen benötigst Du also Software welche den Greiferarm ansteuern kann. Im Sun-Umfeld ist das sehr oft Netbackup. Du kannst da entweder über die GUI arbeiten oder aber mit /usr/openv/volmgr/bin/robtest den Robbi direkt ansprechen (also das Tape mit 'm <standplatz> <drive>' ins Drive schieben) und dann mit tar Datenmüll auf's Drive schreiben.

Gruss
Dominik
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Marcus
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« Antworten #10 am: 08. Juni 2010, 05:54:55 »

Hallo!

Also, das mit den Platten sollte kein großes Problem sein. Es dürfte sich mit großer Sicherheit um irgendein RAID handeln. Da genügt es tatsächlich (wenn es nicht gerade ein RAID 0 oder 1 ist...) dieses aufzulösen. Man kann natürlich auch noch alle Platten ziehen, um jeden Hinweis zu "verwischen" was mal zusammen gehörte. Die Admins dürften genügend Know-How haben um zu wissen, dass da ohne sehr spezielle Software nix mehr zu machen ist. Ich selbst habe das schon mal durchgezogen und es hat hervorragend funktioniert. Und: Es ist in ein paar Minuten erledigt.

Eine Software zum Zugriff auf die Bänder ist sicher vorhanden, sonst machte der Roboter ja keinen Sinn. Also eine randvolle DVD mit den Bildern des letzten Urlaubs draufkopieren und via Backup-Software immer und immer wieder auf die Bänder schreiben lassen. Bis der Vorbesitzer der Meinung ist, dass alle überschrieben sind. Auch hier gilt natürlich, dass man - theoretisch, mit einer Menge Aufwand - einiges wiederherstellen KÖNNTE. 700 geschenkte Bänder sind natürlich fein. Aber auch ohne ist die Maschine ein Leckerbissen. Einen Sack voll Bänder kannst Du Dir notfalls mit der Zeit wieder zusammen kaufen.

Vom Löschen "von außen" kann ich auch nur abraten. Dabei geht auch allerhand kaputt, was man später noch braucht.

Marcus
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tassilo
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« Antworten #11 am: 15. Juli 2010, 23:49:15 »

moin moin

...so nach zahllosen verspätungen hier mal ein paar bilder der aktion...

http://www.flickr.com/photos/obsd-guru/sets/72157624505419266/

nett find ich das hier

http://www.flickr.com/photos/obsd-guru/4797655894/in/set-72157624505419266/

da sieht man die gut 300 platten die die letzten tage durch meine hände gingen und morgen noch werden.

die l700 hab ich mal aussen vor gelassen da sich ein "spezialist" angeboten hatte, aber der hat abgesagt, mal gucken ob ich morgen noch was zustande komme. auf jeden fall is mein urlaub vorbei und morgen gehts nach 4 tagen wieder nach hause.

grüße

tassilo
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tassilo
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« Antworten #12 am: 09. August 2010, 10:40:22 »

moin moin

dank broeckers unglaublichen einsatz steht seit freitag abend nun die 4te starfire inclusive des bandroboters (storeedge l700) inclusive "kleinzeugs" (2*e4500, 11*a5200, div d1k und a1k sowie 2 ultra5 als ssp) bin in meinem "spielzimmer".
leider ohne bänder, aber wenn mir da noch was eingefallen ist kommen die in ca 6 wochen nach.
werd dann mal berichten wie man das am besten anstellt.

grüße

tassilo

edit : ein paar bilder: http://www.flickr.com/photos/obsd-guru/sets/72157624561566035/
« Letzte Änderung: 09. August 2010, 10:57:35 von tassilo » Gespeichert
stiefkind
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« Antworten #13 am: 12. August 2010, 06:03:29 »

Servus!

dank broeckers unglaublichen einsatz steht seit freitag abend nun die 4te starfire inclusive des bandroboters (storeedge l700) inclusive "kleinzeugs" (2*e4500, 11*a5200, div d1k und a1k sowie 2 ultra5 als ssp) bin in meinem "spielzimmer".

Schöne Hardware :-)  Mindestens ein A5200 würde ich unbedingt aufbehalten: Die Dinger fungieren als eine Art Dongle für Veritas Volume Manager. Wenn VxVM beim Starten so ein Ding findet, will er keinen weiteren Lizenz-Key. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch für aktuelle Versionen der Software noch gilt. Bis 4.5 war es ziemlich sicher so (aktuell ist 5.1). Und mindestens die eine E4500, die auf dem Photo zu sehen ist, hat ja auch ordentlich I/O. Schick :-)

Zitat
leider ohne bänder, aber wenn mir da noch was eingefallen ist kommen die in ca 6 wochen nach.
werd dann mal berichten wie man das am besten anstellt.

Weil das oben im Thread noch nicht so klar raus kam: Du siehst ein SCSI-Device, das ist die Robotik. Dafür gibt es OpenSource, um das Ding anzusteuern. Mir fällt dummerweise gerade der Name der Software nicht ein, ich hatte die zuletzt vor knapp 10 Jahren in der Hand. Damals an einer E10k mit StorageTek Powderhorns (so große achteckige Tape-Silos), wir benutzten das als Testwerkzeug während der Einrichtung. Später hat die Roboter-Steuerung dann SAM-FS übernommen.

Und Du siehst alle 20 Laufwerke jeweils als eigene SCSI-ID. Je nach dem, wie stark gelöscht werden soll, musst Du "nur" das Band in das Laufwerk laden, da was "passendes" drauf schreiben (evtl. mehrfach) und das halt mit allen 700 Bändern. Zum Löschen von Datenträgern gibt es Vorschriften u. a. von (amerikanischen) Bundesbehörden. Ein paar Details dazu weiß Wikipedia. In dem Artikel sind auch (Unix-)Programme genannt, die Dir dabei helfen können.

Kurze Recherche findet dann auch noch OpenSource zum Bänder wechseln. Schau Dir zu dem Zweck mal mtx an. Wir hatten damals was anderes, aber mtx könnte zwischenzeitlich das Werkzeug der Wahl geworden sein Smiley

Was sind das für Bänder/Laufwerke? Ich glaube nicht, dass immer pauschal Chips in den Tapes verbaut sind. Wenn die Maschine noch A5200 dran hatte, ist DLT4000 oder DLT7000 nicht unwahrscheinlich (so rein zeitlich gesehen). Und bei so altem DLT bin ich mir ziemlich sicher, dass es da keinen Chip gab in den Tapes. Gleiches für alte LTO (LTO1, LTO2, LTO3). Degaussen könnte trotzdem das Ende der Bänder bedeuten, weil "leere" Bänder ab Werk manchmal auch Spurinformationen aufmagnetisiert haben, die nach dem degaussen definitiv weg sind.

wolfgang
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Ebbi
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Ubergeek


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« Antworten #14 am: 12. August 2010, 13:01:39 »

@stiefkind

Könnte das amanda, zmanda oder bacula gewesen sein?
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