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31. Dezember 2011, 22:28:22
Dann mal einen guten Rutsch!

Greez aus der Noris
25. September 2011, 08:05:05
Gute Besserung!
07. September 2011, 14:20:51
An diesem Tag hattest du also kein(en) Plan. Wink
04. September 2011, 19:04:39
ja, genau die. Bei mir war der Server wohl genau diesen Tag down. Alternative:
http://lsub.org/sys/src
01. September 2011, 20:10:10
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Autor Thema: Boykottkampagne gegen Amazon  (Gelesen 2001 mal)
llothar
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« am: 02. Dezember 2010, 10:31:10 »

Wie ihr ja gehört habt hat Amazon Wikileaks gekappt.

Ich hoffe das ihr euch an der Boykottkampagne beteiligt und woanders die Weihnachtseinkäufe macht - Einkaufen zum späteren zurücksenden ist natürlich gerne gesehen.

Ach ja und bevor hier jemand ankommt mit na klar das sind ja illegale Dokumente in den USA.

Es geht darum das Amazon hier auf vorrauseilen Gehorsam ohne gerichtliche Verfügung gehandelt hat. Das ist zum Wohle der Presse- und Meinungsfreiheit ein ziemlicher Schuss in den Ofen.

Und endlich mal ein Boykott an dem sich die meisten Beteilligen können.
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« am: 02. Dezember 2010, 10:31:10 »

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M.K.
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« Antworten #1 am: 02. Dezember 2010, 10:57:32 »

Und endlich mal ein Boykott an dem sich die meisten Beteilligen können.
Kaum. Bisher jedenfalls ging mir Amazon am Allerwertesten vorbei.
Ausserdem wundert es mich dass das so spät kam.
Wäre ich US-Regierung, hätte ich Wikileaks sofort den Saft abgedreht,
irgendeine "Homeland Security" Ausrede würde sich ja wohl finden lassen.
Naja, die Amis sind halt auch nicht mehr das was sie mal waren ...
Ausserdem ist Wikileaks selber schuld wenn sie ihre Server ausgerechnet
in dem Land betreiben, dessen Regierung sie grade ans Bein pinkeln.
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alix
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« Antworten #2 am: 02. Dezember 2010, 11:14:45 »

Wundert mich eh das J.A. noch lebt ...
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Ebbi
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Ubergeek


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« Antworten #3 am: 02. Dezember 2010, 11:56:45 »

Wundert mich eh das J.A. noch lebt ...
Das wäre auch zu einfach, wenn man missliebige Personen einfach umnietet und wäre auch viel zu auffällig.
Auch bei Litwinenko ist es rausgekommen.
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truerasp
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« Antworten #4 am: 02. Dezember 2010, 12:21:52 »

alternativen zu amazon gibts als kunde schon ... zum beispiel bol.de ... die besorgen auch schnell seltene fremdsprachige literatur. also boykott ginge schon wenn man das wollte.

ich persoenlich boykottiere amazon seit dem 1click patent, das ich gelinde gesagt eine frechheit fand, die jeden softwareentwickler kopf und kragen kosten kann. sollten hier ja auch ein paar betroffene sein.
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« Antworten #4 am: 02. Dezember 2010, 12:21:52 »

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Django2
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« Antworten #5 am: 02. Dezember 2010, 12:41:41 »

Das wäre auch zu einfach, wenn man missliebige Personen einfach umnietet und wäre auch viel zu auffällig.
Ist doch bei den Iranischen Atomwissenschaftler auch gemacht worden, die haben sie einfach weggebombt. (wer auch immer SIE genau ist)
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M.K.
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« Antworten #6 am: 02. Dezember 2010, 12:53:55 »

Wundert mich eh das J.A. noch lebt ...
Ist er nicht abgetaucht bzw hat eine unappetitliche Anklage an der Backe?
Das ist noch viel eleganter als einfach umnieten.
Vielleicht kann er Kachelmann's abgelegten Anwalt anheuern ...
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M.K.
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« Antworten #7 am: 02. Dezember 2010, 12:55:52 »

alternativen zu amazon gibts als kunde schon ... zum beispiel bol.de ... die besorgen auch schnell seltene fremdsprachige literatur.
Also ich benutze dafür den Buchladen um die Ecke. Ist deren Job, nicht meiner.
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llothar
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« Antworten #8 am: 03. Dezember 2010, 12:15:58 »

Als Kunde fand ich es bequem insbesondere wenn ich damals nach Thailand hab liefern lassen - das machen viele nicht.
Als Verkäufer von Büchern ist es trotz allem nicht gut, ich hab fast 20 IT Bücher da angeboten gehabt und nichts.
Ohne Preis Vorschlagen ist das echt blöd.

Ich denke ich gehe zu Buch.de
Das sind bei mir etwa 500 Euro pro Jahr die ich so für Bücher/Filme ausgegeben habe.
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llothar
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« Antworten #9 am: 04. Dezember 2010, 14:11:34 »

So jetzt kann man mal positiv werden.

Ich bin gerade mit meiner kleinen Website auf OVH umgezogen die sich in Frankreich dem Druck widersetzen.

http://www.ovh.de/produkte/angebote_rps.xml

Mal ja nicht nur bestrafen sondern auch belohnen. Ich hoffe nur diese 1 MB/sek ISCSI nicht wirklich so schlecht sind wie sie sich anhören. Das hatte mich auch in der Vergangenheit abgehalten. Es soll im Durchschnitt ja mehr sein.
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Ebbi
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Ubergeek


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« Antworten #10 am: 04. Dezember 2010, 19:19:53 »

Mal sehen wie lange OVH das aushält:
http://www.reuters.com/article/idUSTRE6B22UY20101203
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Visualev
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« Antworten #11 am: 04. Dezember 2010, 20:17:53 »

Alles schön und gut, aber bei Amazon habe ich einen Versender mit viel Auswahl und Kulanz ohne lange suchen zu müssen.

Dafür kaufe ich kein NOKIA, AEG und Co. Produkte mehr!
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Jerry
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« Antworten #12 am: 23. Dezember 2010, 22:00:47 »

Hmm, die Diskussion ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich mag sie nicht so stehenlassen:

Ja, man kann über die Firmen, die WikiLeaks die Kanäle abdrehen, geteilter Meinung sein, aber mal bei Licht betrachtet:

Jedes Unternehmen würde in seinem Heimatland Geschäftsverbindungen mit Kunden lösen, die offen gegen dort geltendes Recht verstoßen oder zumindest ganz stark diesen Anschein erwecken. Natürlich kann sich auch im "Land of the Free" nur was ändern, wenn auch mal ein paar Schwergewichte Flagge zeigen - aber da gilt das Champignon-Prinzip: Wer den Kopf zuerst hochsteckt, läuft Gefahr, unter den Rasenmäher zu kommen...

Hätten wir hier in DE eine Organisation, die sich im Veröffentlichen von Regierungsgeheimnissen übt und deswegen unter Strafverfolgung steht, so wäre auch manch deutsches Unternehmen gezwungen, die Verbindung mit dieser Organisation zu lösen. Da WikiLeaks bislang im wesentlichen die US-Regierung geschädigt hat, und diese in der jüngeren Geschichte wenige Gelegenheiten ausgelassen hat, sich unbeliebt zu machen, ist ein gewisses Sympathiepotenzial sicherlich gegeben. Der Boykott von Firmen, die WikiLeaks ihrerseits boykottieren (müssen) dürfte allerdings vergleichsweise wenig bewegen.

Ich für meinen Teil habe deutlich mehr Freude daran, die bekanntgewordenen Informationen nicht nur zu studieren sondern auch wo immer angebracht schön breitzutreten. Da kommen Schoten bei raus, gegen die mancher von George Dabbeljuhs "Schurkenstaaten" fast wie ein Musterschüler dasteht. Und ich mag keinen von denen in Schutz nehmen...

Wenn Ihr also wen boykottieren wollt - klar, nur zu, aber bitte mit einer Begründung, die auch sachlich nachvollziehbar ist (Softwarepatente find ich da durchaus einsichtig, zweifelhafte Abmahnpraxis wäre auch so ein Stichwort wo ich rot sehe) - aber nicht weil sie sich nur mehr oder minder "freiwillig" an für sie geltende Gesetze halten (Ihr würdet staunen, was für einen Senf an möglichen und unmöglichen Gesetzen amerikanische Unternehmen beachten müssen - leider ist auch bei der Gesetzgebung das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" wörtlich genommen worden).

In diesem Sinne - morgen ist Weihnachten Wink (und beim gegenwärtigen Zustellungsstau könnt Ihr jetzt _jeden_ Online-Händler boykottieren - es hilft nur noch der Laden vor Ort falls noch was fehlen sollte!)

LG
Jerry
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M.K.
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« Antworten #13 am: 23. Dezember 2010, 23:00:15 »

Hmm, die Diskussion ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich mag sie nicht so stehenlassen:

Ja, man kann über die Firmen, die WikiLeaks die Kanäle abdrehen, geteilter Meinung sein, aber mal bei Licht betrachtet:

Jedes Unternehmen würde in seinem Heimatland Geschäftsverbindungen mit Kunden lösen, die offen gegen dort geltendes Recht verstoßen oder zumindest ganz stark diesen Anschein erwecken.
Und das wäre im Falle Wikileaks genau welcher Paragraf?
Wimre hat die US-Staatsmacht immer noch Probleme, irgendwas zu konstruieren
um Wikileaks resp Herrn Assange konkret dranzukriegen.
Und solange er bzw Wikileaks nicht verknackt, ja sogar nicht mal angeklagt
sind, hat halt keine Firma einen Grund Wikileaks den Saft abdrehen, IMHO.
Geheimnisverrat? Eher lachhaft, Infomationen, auf die angeblich 2 Mio Leute
Zugriff haben, sind keine Geheimsache mehr.
Das ganze hat auch deswegen ein "Gschmäckle" weil es normalerweise
die US-Regierung ist, die nach der Pfeife der Wirtschaft tanzt, nicht umgekehrt.
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truerasp
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« Antworten #14 am: 27. Dezember 2010, 10:26:53 »

Das ganze hat auch deswegen ein "Gschmäckle" weil es normalerweise
die US-Regierung ist, die nach der Pfeife der Wirtschaft tanzt, nicht umgekehrt.

das ganze hat vor allen dingen deswegen ein geschmäckle weil es vor allen dingen die USA ist die ungefilterte Datensamelei betreibt und das von allen ihren alliierten erwartet und wenn die nicht spuren sanktionen verhaengt.

IMHO hat die einflussnahme auf die wirtschaft hier insofern ein super geschmäckle weil weltweit operierende konzerne als druckmittel internationaler interessenpolitik vereinnahmt werden und das wie zuvor schon beschrieben ohne eine geltende rechtsgrundlage. das ist nicht besser als von geheimen CIA komandos leute entfuehren zu lassen, in geheimen gefaengnissen fernab des eigenen rechtsraums foltern zu lassen um sie dann wenn man merkt dass die nix mit irgendwelchen themen zu tun haben in einem noch weiter abgelegenen drittland auf den hof zu kippen.

diese interpretation von staatsmacht sollte sich hier mal jeder vor augen fuehren, der der USA das wort redet.

[ergaenzung]

globale unternehmen die von globalen maerkten leben koennen ihren firmensitz durchaus in ein anderes land verlegen. wie schnell das geht merkt man wenn sich was am steuerrecht oder den privilegien aendert. vielleicht sollten globale unternehmen im hinterkopf behalten dass sie globale kunden haben und wenn es ein einzelnes land gibt das hier interessen durchsetzen moechte, dann koennte man sich die frage stellen ob das land einen so massgeblichen anteil am umsatz hat.

diese ueberlegungen koennen durch boykotte durchaus angeregt werden ... und gerade bei US amerikanischen unternehmen geht es IMHO nicht ohne ein paar denkanstoesse. Habe lange genug in einem solchen gearbeitet   
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2010, 10:32:04 von truerasp » Gespeichert

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