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Dann mal einen guten Rutsch!

Greez aus der Noris
25. September 2011, 08:05:05
Gute Besserung!
07. September 2011, 14:20:51
An diesem Tag hattest du also kein(en) Plan. Wink
04. September 2011, 19:04:39
ja, genau die. Bei mir war der Server wohl genau diesen Tag down. Alternative:
http://lsub.org/sys/src
01. September 2011, 20:10:10
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Autor Thema: SUNs zu verkaufen  (Gelesen 2472 mal)
meisterdausi
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« am: 20. April 2011, 10:49:04 »

Hi Leute,

ich bekomme demnächst folgende Maschinen:

2x Sun Sun Fire 280R mit je 2x PCI Fibre Channel Single Port, 1x 900MHz, 2GB RAM und 2x36GB HDD

1x SUN V210 mit 2x 1GHz 2GB RAM, und 2x36GB HDD

1x SUN Storage SE3310 mit 6x 73GB HDD

Für die 280R hatte ich mir 180 Eur vorgestellt, für die V210 60 Eur und für das Storage auch 180.

Wenn Interesse besteht, nur melden :-D

PS.: Ich versende auch, wenn ich nen passenden Karton finde :-D

Viele Grüße,

meisterdausi
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« am: 20. April 2011, 10:49:04 »

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meisterdausi
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« Antworten #1 am: 21. April 2011, 13:13:37 »

Hi,

vie V210 ist weg :-D

Viele Grüße,

meisterdausi
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meisterdausi
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« Antworten #2 am: 04. September 2011, 16:51:38 »

Hi,

um das Thema noch mal kurz aufzubringen....

Bei mir stehen nun 3 Sun Fire 280R,
eine mit Rackschienen (und Frontabdeckungen)2x FibreChannel, 2x CPU (Geschwindigkeit hab ich nicht geprüft, bin auf SUN allergisch)
RAM-Bänke sind voll aber es gilt dasselbe wie bei den CPUs
Es sind auch diese Remote-Karten eingebaut, die Sun so gerne mitverkauft, die Maschine hat noch 2x 36GB HDD im Bauch..

Die zweite hat auch die Ausstattung wie die erste, es sind aber die Frontabdeckungen nicht dabei,
Es ist allerdings ne zusätzliche Ethernet-Karte mit 2 Ports verbaut.

Die Dritte hat nur die Rackschinen die ans System gehören dran, und zusätzlich nich eine Kombinate verbaut, die zwei SCSI - Anschlüsse und zwei Ethernetanschlüsse bietet.


Es ist leider auch nur ein Schlüssel vorhanden, um den Mode-Schalter und die Klappe zu betätigen, ich hab mal alle Maschinen Aufgeschlossen, damit man auch ohne Schlüssel rankommt.

Wenn gewünscht kann ich mal Bilder machen. Entweder heute oder dann am Wochenende, da ich unter der Woche nicht zuhause bin.


die StorEdge hat anscheinend auch nur 2 HDDs eingebaut, da bin ich schon ein wenig sauer, da mir das alles zugesichert wurde...
Ich werde mich da am Montag nochmal Beraten, um die fehlenden Teile doch noch zu bekommen...

Viele Grüße,

meisterdausi

PS: Die SUN-Allergie äußert sich bei mir wie folgt.. Ich reiß mir die Hände auf., sobald ich die Maschinen anfasse, wenn ich seriell drauf will funktionierst mal mehr und mal nicht und mit Solaris komm ich auch nicht zurecht. Daher müssen die Maschinen weg :-D
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linuxdomination
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« Antworten #3 am: 05. September 2011, 16:57:04 »

PS: Die SUN-Allergie äußert sich bei mir wie folgt.. Ich reiß mir die Hände auf., sobald ich die Maschinen anfasse, wenn ich seriell drauf will funktionierst mal mehr und mal nicht und mit Solaris komm ich auch nicht zurecht. Daher müssen die Maschinen weg :-D

so ähnlich gehts mir mit dec/hp im zusammenhang mit openvms...kannst voll vergessen  Cheesy
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meisterdausi
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« Antworten #4 am: 05. September 2011, 17:52:58 »

Dann bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht :-D

OpenVMS hab ich noch nicht angefasst, werd ich aber wahrscheinlich auch nicht... und mit den Suns konnte ich mich nicht so sehr anfreunden...

Da ist mir IBM deutlich lieber. :-D

viele Grüße,

meisterdausi
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« Antworten #4 am: 05. September 2011, 17:52:58 »

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Ebbi
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Ubergeek


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« Antworten #5 am: 07. September 2011, 14:19:53 »

OpenVMS hab ich noch nicht angefasst, werd ich aber wahrscheinlich auch nicht...[...]
Da ist mir IBM deutlich lieber. Cheesy
Ich weiß ja nicht was kryptischer ist, OpenVMS oder z/OS. Wink
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meisterdausi
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« Antworten #6 am: 07. September 2011, 20:58:17 »

Dann müsste ich mir ja noch ne VMS-Maschine besorgen um den Unterschied festzustellen ...?? :-D
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M.K.
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« Antworten #7 am: 08. September 2011, 00:46:23 »

OpenVMS hab ich noch nicht angefasst, werd ich aber wahrscheinlich auch nicht...[...]
Da ist mir IBM deutlich lieber. Cheesy
Ich weiß ja nicht was kryptischer ist, OpenVMS oder z/OS. Wink
oh-oh,
poste das mal nach [de.]comp.os.vms
und Du brauchst feuerfeste Klamotten  Grin
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« Antworten #8 am: 08. September 2011, 00:56:46 »

Dann müsste ich mir ja noch ne VMS-Maschine besorgen um den Unterschied festzustellen ...?? :-D

Oder sowas:

http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1995/37/1116712/

OK, zOS fehlt  (das hiess damals eh anders),
aber wenn sowas mal in der Bucht auftauchen sollte ....
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lunatic
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« Antworten #9 am: 08. September 2011, 02:57:41 »

OpenVMS hab ich noch nicht angefasst, werd ich aber wahrscheinlich auch nicht...[...]
Da ist mir IBM deutlich lieber. Cheesy
Ich weiß ja nicht was kryptischer ist, OpenVMS oder z/OS. Wink
oh-oh,
poste das mal nach [de.]comp.os.vms
und Du brauchst feuerfeste Klamotten  Grin


VMS ist ja auch nicht kryptisch. Das Zeug ist eher für seine umfangreichen, elend langen Systemmeldungen bekannt. Gut dokumentiert ist es eigentlich auch. Früher gab es mal eine Zeit, da hat man Unix als kryptisch empfunden und VMS gelobt, weil VMS sich bemüht hat Fehlermeldungen o.ä. in echtem Englisch auszugeben. Ich denke mal das ist alles irgendwo Gewöhnung.

und comp.os.vms, naja, sagen wir mal, ich habe noch keine OS community gesehen, die sich so wenig selber mag und mit soviel Eifer den eigenen Tod herbeiredet wie die VMS community. Ich habe hier ein VMS Buch im Schrank stehen, da steht im Vorwort von 1996, dass das Ende von VMS trotz allerlei Gerüchte noch nicht abzusehen wäre.
Wenn man sich die Mühe macht in alten Archiven zu suchen, dann findet man genau dieselbe negative Einstellung schon seit dem "Angriff der Killermicros" Mitte/Ende der 80er, als viele festgestellt haben, dass eine 68k basierte Unix box von der Stange (Sun3 oder sowas) genauso schnell, aber deutlich billiger ist als eine VAX. Vielen war damals schon klar, dass der 68000 der absolute Standardprozessor wird und VAX/VMS keine Chance hat.  Roll Eyes
Am Ende hat die VAX all die 68k boxen noch überlebt. VMS sowieso. Vor 5 Jahren war doch den Profis vollkommen klar, dass der Itanium am Ende ist und man besser auf SPARC Solaris Portieren sollte. Selbst alte Hasen sagen manchmal, dass ihnen c.o.v. zu abgedreht ist und zu wenig technisch diskutiert wird.
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« Antworten #10 am: 08. September 2011, 16:45:50 »

VMS ist ja auch nicht kryptisch. Das Zeug ist eher für seine umfangreichen, elend langen Systemmeldungen bekannt. Gut dokumentiert ist es eigentlich auch. Früher gab es mal eine Zeit, da hat man Unix als kryptisch empfunden und VMS gelobt, weil VMS sich bemüht hat Fehlermeldungen o.ä. in echtem Englisch auszugeben.
Das tut Unix auch,
bloss haben manche Leute offenbar Schwierigkeiten, sich jeweils zwei Buchstaben als Befehle zu merken.
Ich denke mal das ist alles irgendwo Gewöhnung.
Kann sein, vielleicht aber muss einfach nur das BS zur Drehrichtung der Hirnwindungen passen.
Ich jedenfalls bin mit zOS "aufgewachsen" als es noch MVS hiess.
Meine erste VAX war eine 86xx glaube ich, und hat mich nicht sonderlich beeindruckt.
Das VTxxx war nicht besser, aber unangenehm "anders" als ein 3270 Terminal.
Was manche am "help" toll finden war mir schon damals schleierhaft,
ich fand's umstaendlich und wenig intuitiv. Ohnehin helfen weder "help" noch "man"
viel weiter, wenn man keinen Plan vom BS dahinter hat,
dazu haette man erst mal ein paar Baende der "Grey Wall" (die damals noch orange war, wimre)
durchblaettern muessen.
Als ich paar Jahre spaeter auf Unix umsattelte, habe ich mich hingegen sofort heimisch gefuehlt.
Lag vlt auch daran, dass ich zwischenzeitlich an den Amiga geraten war,
dessen OS man mit viel Wohlwollen als unixoid bezeichnen koennte. 
und comp.os.vms, naja, sagen wir mal, ich habe noch keine OS community gesehen, die sich so wenig selber mag und mit soviel Eifer den eigenen Tod herbeiredet wie die VMS community.
Dann kennst Du die Amiga-Foren aber nicht ...  Grin
Ich habe hier ein VMS Buch im Schrank stehen, da steht im Vorwort von 1996, dass das Ende von VMS trotz allerlei Gerüchte noch nicht abzusehen wäre.
Wenn man sich die Mühe macht in alten Archiven zu suchen, dann findet man genau dieselbe negative Einstellung schon seit dem "Angriff der Killermicros" Mitte/Ende der 80er,
Nicht ohne Grund, denn die "Killermicros" haben zumindest VAX/VMS ueberall
das Lebenslicht ausgeblasen wo es mal vorherrschend war.
VMS/alpha hat dann nur noch die wenigen Ueberreste eingesammelt.
als viele festgestellt haben, dass eine 68k basierte Unix box von der Stange (Sun3 oder sowas) genauso schnell, aber deutlich billiger ist als eine VAX. Vielen war damals schon klar, dass der 68000 der absolute Standardprozessor wird und VAX/VMS keine Chance hat.  Roll Eyes
Am Ende hat die VAX all die 68k boxen noch überlebt.
Aber nur bei sehr wohlwollender Sichtweise.
Tatsaechlich ist die VAX etwa zur selben Zeit aus dem Mainstream verschwunden
wie der 68K. Die letzte "echte" 68K-Workstation war mW die HP 9000 / 425e,
das war 1991, also etwa zeitgleich mit den 4000er VAXen.
Danach kam bei beiden nicht mehr viel, VAXen kauften nur noch solche, denen
das Preis/Leistungsverhaeltnis egal war (Hauptsache nix portieren muessen).
Amiga-freaks hingegen konnten sich noch ein paar Jahre des 68060 erfreuen,
entweder per Prozessorkarte oder als "echten" Rechner (DraCo).
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lunatic
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« Antworten #11 am: 08. September 2011, 21:35:46 »

Das tut Unix auch,
bloss haben manche Leute offenbar Schwierigkeiten, sich jeweils zwei Buchstaben als Befehle zu merken.

Meinst Du? Ich dachte immer VMS hat in der Art Vorteile, dass es halt mehr aus einem Guss ist. Kommandos haben meistens ähnliche Schalter und Optionen, das ganze fühlt sich einheitlicher an. Gerade das eintippen von ewig langen Kommandos fand ich unter VMS immer recht nervig. Verzeichniswechsel mit "set Default" ist so umständlich, dass es schon lange Zusatzprogramme gibt, die ein "cd" nachrüsten. Mittlerweile kann man dem VMS mit "GNV" sogar sowas wie eine Unix Persönlichkeit aufkleben. Früher gab es das posix Produkt, dass etwas ähnliches gemacht hat. Die Idee dahinter war immer, dass die Unix Leute sich auf VMS wohlfühlen sollen.

Zitat
Kann sein, vielleicht aber muss einfach nur das BS zur Drehrichtung der Hirnwindungen passen.
Ich jedenfalls bin mit zOS "aufgewachsen" als es noch MVS hiess.
Meine erste VAX war eine 86xx glaube ich, und hat mich nicht sonderlich beeindruckt.
Das VTxxx war nicht besser, aber unangenehm "anders" als ein 3270 Terminal.
Was manche am "help" toll finden war mir schon damals schleierhaft,
ich fand's umstaendlich und wenig intuitiv. Ohnehin helfen weder "help" noch "man"
viel weiter, wenn man keinen Plan vom BS dahinter hat,
dazu haette man erst mal ein paar Baende der "Grey Wall" (die damals noch orange war, wimre)
durchblaettern muessen.
Als ich paar Jahre spaeter auf Unix umsattelte, habe ich mich hingegen sofort heimisch gefuehlt.
Lag vlt auch daran, dass ich zwischenzeitlich an den Amiga geraten war,
dessen OS man mit viel Wohlwollen als unixoid bezeichnen könnte.

Ich kenne den Mainframe nur ansatzweise vom Emulator. Ich kann nicht sagen, dass es mich umgehauen hätte.
Wenn man mit dem IBM Zeugs aufgewachsen ist, fühlt sich das bestimmt vertraut an. Ich weiss nur nicht, warum VMS deshalb kryptisch sein sollte. Viele Leute kennen oder kannten damals nicht nur VMS, sondern auch noch die alten DEC Betriebssysteme, die sich schon auch ähnlich anfühlen. Die online Hilfe fand ich unter VMS immer schon etwas besser organisiert als unter Unix. VMS kennt sowas wie "help hints". Klar, ich fühle mich auch unter Unix zu Hause, aber es ist halt aus Tradition so umständlich wie es ist. Das muss man schon realistisch sehen. VMS stammt aus der Zeit bevor es Linux gab. Damals konnte sich die Unixwelt auf gar nichts einigen und SysV gegen BSD war eine Frage des reinen Glaubens. Die IBM Welt mit ihren mainframes war halt das genaue Gegenteil von kleinen, preiswerten Rechnern und für viele gar nicht bezahlbar.

Zitat
Dann kennst Du die Amiga-Foren aber nicht ...  Grin

Nein, in der Tat nicht. Ich kenne nur den A500 als Spielkonsole. Für das Teil gabs halt die besten Spiele damals.

Zitat
Nicht ohne Grund, denn die "Killermicros" haben zumindest VAX/VMS ueberall
das Lebenslicht ausgeblasen wo es mal vorherrschend war.
VMS/alpha hat dann nur noch die wenigen Ueberreste eingesammelt.

Das kannst Du über den Mainframe auch sagen. Welche Uni hat denn noch einen?
Trotzdem ist der Mainframe noch da. In den 80ern VMS totzusagen war lächerlich.

Zitat
Am Ende hat die VAX all die 68k boxen noch überlebt.
Aber nur bei sehr wohlwollender Sichtweise.
Tatsaechlich ist die VAX etwa zur selben Zeit aus dem Mainstream verschwunden
wie der 68K. Die letzte "echte" 68K-Workstation war mW die HP 9000 / 425e,
das war 1991, also etwa zeitgleich mit den 4000er VAXen.
Danach kam bei beiden nicht mehr viel, VAXen kauften nur noch solche, denen
das Preis/Leistungsverhaeltnis egal war (Hauptsache nix portieren muessen).
Amiga-freaks hingegen konnten sich noch ein paar Jahre des 68060 erfreuen,
entweder per Prozessorkarte oder als "echten" Rechner (DraCo).

VAXen konnte man glaube ich bis 2000 noch neu kaufen. Die VAXstation 4000/96 mit 100MHz kam erst 1995 (oder 96?). Noch etwas später hat DEC den NVAX Chip in den grossen Kisten noch auf 170MHz beschleunigt. Natürlich war das Modellpflege und für Kunden gedacht, die nicht von der Plattform wegkommen. Aber es war mehr als die Maschinen, die damals angeblich gewinnen sollten. Sun hat den 68k auf maximal 33MHz 030 (Sun 3/470, 6 oder 7MIPS) gebracht.  HP hatte die HP9000/433 mit 33MHz 040, NeXT kam auch auf 33MHz 040. Amiga war dagegen doch nur ein Spielzeug, mehr wie ein PC.
Ich glaube diese Vorhersagen der Experten in den Newsgroups sind manchmal nicht mehr wert als die Vorhersagen von Madame Olga, die auf der Kirmes in ihre Glaskugel schaut. VMS kann gar nicht seit 25 Jahren vor sich hinsterben und immer noch existieren. So viel anderes Zeug ist rechts und links verschwunden und VMS gibt es immer noch.

EDIT:
Ich würde noch gern was anfügen, weil ich gerade beim schreiben gestört wurde.
Interessant finde ich in Bezug auf die VMS community, dass die sich selber so schlecht macht. Normal ist eher, dass man sich selbst toll findet und die anderen eher nicht. Das lässt sich schön beobachten z.B. bei den SGI fans. Da haben viele einen total irrationalen Hass auf Linux, nur warum weiss keiner, denn nicht Linux hat die IRIX/MIPS Grafikworkstations kaputt gemacht, sondern billige PCs mit Windows. Bei den VMS Leuten hörst Du seit Jahren was von Itanic und dass VMS bestimmt bald sterben wird. Das finde ich verrückt. Manchmal ist das wie eine Weltuntergangssekte und das vorhergesagte Datum wird auch immer wieder verschoben. Aber ganz klar, das Ende ist nah.
« Letzte Änderung: 08. September 2011, 22:08:12 von lunatic » Gespeichert
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« Antworten #12 am: 09. September 2011, 00:39:39 »

Meinst Du? Ich dachte immer VMS hat in der Art Vorteile, dass es halt mehr aus einem Guss ist. Kommandos haben meistens ähnliche Schalter und Optionen, das ganze fühlt sich einheitlicher an.
Mich hat es immer meschugge gemacht, dass manche parameter einen extra slash
brauchen und andere nicht,  zB bei  "show" w.i.m.r.e.
Verzeichniswechsel mit "set Default" ist so umständlich, dass es schon lange Zusatzprogramme gibt, die ein "cd" nachrüsten.
"Damals"  hatte so ziemlich jeder VMSler das im login.com auf  "cd" umgebogen.
Mittlerweile kann man dem VMS mit "GNV" sogar sowas wie eine Unix Persönlichkeit aufkleben. Früher gab es das posix Produkt, dass etwas ähnliches gemacht hat. Die Idee dahinter war immer, dass die Unix Leute sich auf VMS wohlfühlen sollen.
Ich glaube kaum, dass das irgendeinen Unixer damals beeindruckt hat.
Der praktische Nutzen war gleich Null,  eher ein Marketing-Gag.
Ich kenne den Mainframe nur ansatzweise vom Emulator. Ich kann nicht sagen, dass es mich umgehauen hätte.
Wenn man mit dem IBM Zeugs aufgewachsen ist, fühlt sich das bestimmt vertraut an. Ich weiss nur nicht, warum VMS deshalb kryptisch sein sollte.
Die TSO Kommandozeile ist  ähnlich fad  wie  ihr  VMS-Pendant.
Schon vor  30 Jahren hat die kaum einer noch freiwillig benutzt.
Cooler ist da schon die ISPF Umgebung (sowas wie eine GUI  für  3270 terminals),
die ist  aber  bei Emulatoren  möglicherweise nicht dabei.
 
Zitat
Nicht ohne Grund, denn die "Killermicros" haben zumindest VAX/VMS ueberall
das Lebenslicht ausgeblasen wo es mal vorherrschend war.
VMS/alpha hat dann nur noch die wenigen Ueberreste eingesammelt.
Das kannst Du über den Mainframe auch sagen. Welche Uni hat denn noch einen?
möglicherweise solche, bei denen IBM  die entsprechenden Studiengänge
fördert, auf dass es auch in den nächsten 50 Jahren noch zSeries-Spezialisten gibt?

Trotzdem ist der Mainframe noch da. In den 80ern VMS totzusagen war lächerlich.
Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass das in den 1980ern so war.
In den 1990ern hingegen war der Verfall nicht zu übersehen.


VAXen konnte man glaube ich bis 2000 noch neu kaufen. Die VAXstation 4000/96 mit 100MHz kam erst 1995 (oder 96?). Noch etwas später hat DEC den NVAX Chip in den grossen Kisten noch auf 170MHz beschleunigt. Natürlich war das Modellpflege und für Kunden gedacht, die nicht von der Plattform wegkommen. Aber es war mehr als die Maschinen, die damals angeblich gewinnen sollten. Sun hat den 68k auf maximal 33MHz 030 (Sun 3/470, 6 oder 7MIPS) gebracht.  HP hatte die HP9000/433 mit 33MHz 040, NeXT kam auch auf 33MHz 040. Amiga war dagegen doch nur ein Spielzeug, mehr wie ein PC.
Ich habe bisher keine Referenz gefunden wonach nach 1992 bei der VAX technologisch
noch viel  passiert wäre. Kaufen  konnte man sie in der  Tat  noch bis 2000,
laut HP Seite geht das sogar heute noch (refurbished).
Aber das geht  bei 68K auch, die CPUs gibt's noch bei  FreeScale.
Dass die 68K-Rechner in den 1980ern die VAX bzw  VMS  hätten
killen sollen ist mir auch neu.  Sie waren vielleicht  deutlich billiger,
aber eben nicht schneller.  "Killer-Micros" waren da schon eher die RISC-Rechner,
die waren nicht  nur billiger, sondern auch deutlich schneller.
Ich glaube diese Vorhersagen der Experten in den Newsgroups sind manchmal nicht mehr wert als die Vorhersagen von Madame Olga, die auf der Kirmes in ihre Glaskugel schaut. VMS kann gar nicht seit 25 Jahren vor sich hinsterben und immer noch existieren. So viel anderes Zeug ist rechts und links verschwunden und VMS gibt es immer noch.
Die Vorhersagen waren ja auch nicht derart,  dass  VMS  bis  zum letzten Rechner
verschwinden würde, sondern dass es  für die allermeisten Belange irrelevant  würde.
Das ist  ja dann auch eingetroffen, da braucht man nichts vorherzusehen.
Es ist  ebenso "tot" wie OS/2,  Amiga  und all die andern Zombies der IT-Welt,
die zwar noch irgendwo vor sich hindämmern, aber eben nicht  mehr wirklich lebendig sind.
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« Antworten #13 am: 09. September 2011, 01:17:52 »

EDIT:
Ich würde noch gern was anfügen, weil ich gerade beim schreiben gestört wurde.
Interessant finde ich in Bezug auf die VMS community, dass die sich selber so schlecht macht. Normal ist eher, dass man sich selbst toll findet und die anderen eher nicht. Das lässt sich schön beobachten z.B. bei den SGI fans. Da haben viele einen total irrationalen Hass auf Linux, nur warum weiss keiner, denn nicht Linux hat die IRIX/MIPS Grafikworkstations kaputt gemacht, sondern billige PCs mit Windows.
Das ist  halt  Frust,  weil  man den wahren Schuldigen,  also  zB das  SGI  Management
unter Belluzzo,  nicht  mehr  belangen kann.  Das ist  ähnlich  wie  in der grossen Politik,
wo die Linken sich lieber  untereinander bekriegen  und  für die Rechten
die Ausländer  und  Moslems an allem schuld sind,
derweil sich Ackermann & Co die Taschen voll stopfen.
Bei den VMS Leuten hörst Du seit Jahren was von Itanic und dass VMS bestimmt bald sterben wird. Das finde ich verrückt. Manchmal ist das wie eine Weltuntergangssekte und das vorhergesagte Datum wird auch immer wieder verschoben. Aber ganz klar, das Ende ist nah.
Wenn's nach aussen hin nicht mehr weiter geht,
dann  richtet sich  sich die Aggression eben nach innen,
das ist Psychologie   Wink
Der Itanic ist da ein guter Sündenbock,
er  wird  für den Tod des Alpha (bei dem bekanntlich alles besser war)  verantwortlich
gemacht.  Wobei man geflissentlich übersieht, dass der Alpha lange vorher schon
ökonomisch am Ende war.
Dazu  kommt noch, dass ein Grossteil der Altherrenriege, die heutzutage
die VMS-community ausmacht, es offenbar immer noch nicht verknusen kann
dass VMS praktisch keine Rolle mehr spielt. Da verfällt man lieber gleich komplett in Depression,
statt sich damit abzufinden  und sich in der verbliebenen Nische kommod einzurichten.
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alix
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« Antworten #14 am: 09. September 2011, 07:20:08 »

EDIT:
...Das lässt sich schön beobachten z.B. bei den SGI fans. Da haben viele einen total irrationalen Hass auf Linux, nur warum weiss keiner, denn nicht Linux hat die IRIX/MIPS Grafikworkstations kaputt gemacht, sondern billige PCs mit Windows.

Als bekennender Ex-SGI-Junkie muss ich sagen das lag wahrscheinlich eher daran das Linux im Vergleich zu den anderen UNIXsen, zumindest damals, einfach noch nicht ausgereift war, aber ge-hype-t wurde wie noch was  Cheesy ... das man dafür Irix hat fallen lassen ist eine Schande gewesen  Grin!
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