Autor Thema: ibm cell blade  (Gelesen 2787 mal)

Offline tassilo

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ibm cell blade
« am: 28. November 2012, 14:32:19 »
moin moin

Artikelnummer: 370694102650

wohl etwas teuer aber wenn man mal n "cell prozessor" haben will ...  ;)

grüße

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ibm cell blade
« am: 28. November 2012, 14:32:19 »

Offline M.K.

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Re: ibm cell blade
« Antwort #1 am: 28. November 2012, 15:08:34 »
moin moin

Artikelnummer: 370694102650

wohl etwas teuer aber wenn man mal n "cell prozessor" haben will ...  ;)

grüße

Cool, sieht man nicht oft.
Leider ist kein Flashmodul dabei (Plattenersatz) und das Erstellen eines externen Bootfiles ist mehr als muehsam
(ich hab's nicht geschafft, bin wohl zu doof).
Ohne BS (zB RedHat) und Cell-Entwicklungsystem ist es auch kaum mehr als ein Filler fuer einen
ansonsten leeren BladeCenter slot.

Offline tassilo

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Re: ibm cell blade
« Antwort #2 am: 29. November 2012, 10:20:01 »
Ohne BS (zB RedHat) und Cell-Entwicklungsystem ist es auch kaum mehr als ein Filler fuer einen
ansonsten leeren BladeCenter slot.

..aber ein sehr "cooler" und huebscher filler :)

tassilo

Offline Tschokko

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Re: ibm cell blade
« Antwort #3 am: 29. November 2012, 16:44:19 »
Na ja, habs mal auf Beobachten gesetzt. In zwei Jahren gibts die bestimmt für 99 Euro. :D Und ich habe Zeit !!! ;)

Gruß
Tschokko
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Offline tassilo

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Re: ibm cell blade
« Antwort #4 am: 29. November 2012, 17:30:03 »
das ist eine gute einstellung. ich schlies mich da mal an.

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Re: ibm cell blade
« Antwort #4 am: 29. November 2012, 17:30:03 »

Offline stiefkind

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Re: ibm cell blade
« Antwort #5 am: 29. November 2012, 21:23:38 »
wohl etwas teuer aber wenn man mal n "cell prozessor" haben will ...  ;)

Wem es nur um eine Cell CPU geht: die kriegt man in viel günstiger als PlayStation 3 :)

Über die Entwicklung des PlayStation-Chips gibt es übrigens ein nettes Buch:
 David Shippy und Mickie Phipps
 The Race for a New Game Machine: Creating the Chips Inside the Xbox 360 and the Playstation 3

Leider nicht in Deutsch zu kriegen, soweit ich weiß.

wolfgang

Offline tassilo

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Re: ibm cell blade
« Antwort #6 am: 30. November 2012, 00:59:27 »
ne playstation ist aber weniger "cool" als n cell blade :)

das buch sieht nett aus, habs mir mal bestellt, habe jeden tag 2h zugfahrt (je 1 morgens und abends) da bin ich froh über was interessantes zu lesen.

danke

grüße

tassilo

Offline Toktar

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Re: ibm cell blade
« Antwort #7 am: 30. November 2012, 15:41:09 »
Die Cellblades sind anspruchsvoll. Sie setzen laut aussage eines Bekannten aus dem PSC eine AIX Installation voraus, um das Bootimage zu bauen. D.h. man braucht ein Powerblade zusätzlich noch dabei, um die Cellblades in Betrieb zu nehmen.
Als Teststellung hätten wir sowas mehrfach haben können, der Einarbeitungsaufwand ist aber immens und ohne sinnvolle Anwendungsfälle auch nicht vertretbar.
Toktar
--
Jawoll!
Und DNS braucht's nicht, das ist was fuer Weicheier, die sich keine Zahlen merken koennen.
[Karlheinz Boehme in dcsf]

Offline M.K.

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Re: ibm cell blade
« Antwort #8 am: 30. November 2012, 18:03:27 »
Die Cellblades sind anspruchsvoll. Sie setzen laut aussage eines Bekannten aus dem PSC eine AIX Installation voraus, um das Bootimage zu bauen. D.h. man braucht ein Powerblade zusätzlich noch dabei, um die Cellblades in Betrieb zu nehmen.
Nicht so ganz. Wär natürlich schön, wenn sie unter/mit AIX laufen würden.
Richtig hingegen ist, dass sie ein RedHat Linux für POWER braucht.
Das kann man ganz normal installieren, falls das Cell Blade das 8GB Flashmodul hat.
Ansonsten muss man ein bootimage bauen, welches von einer RedHat/POWER
Installation abgeleitet wird. Man braucht also in der Tat einen zweiten POWER Knoten.
Dritte Möglichkeit wäre, von den internen Platten des Blade Chassis zu booten,
die gibt's aber mW nicht in allen Chassis, und sind auch sehr rar und teuer.
Als Teststellung hätten wir sowas mehrfach haben können, der Einarbeitungsaufwand ist aber immens und ohne sinnvolle Anwendungsfälle auch nicht vertretbar.
Man braucht wie gesagt ein spezielles Entwicklungssystem
(IBM XL C/C++ for Multicore Acceleration for Linux on Power Systems)
und muss sich mit der 512kB Grenze der SPEs rumschlagen.
Wenn man das geschafft hat, dann kann man bestimmt super Apfelmännchen mit
rechnen :-)
Wenn man die SPEs nicht nutzt, hat man halt einen normalen Linux/Power Rechner.

Ich vermute mal, dass man die Teile zB in der Medizintechnik (Toshiba?)
eingesetzt hat. CT-Aufnahmen zB lassen sich damit wohl ganz gut bearbeiten.