Autor Thema: Inventarisierungstool gesucht  (Gelesen 2457 mal)

Offline eisapc

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Inventarisierungstool gesucht
« am: 17. Juni 2014, 14:13:46 »
Der eine oder andere wird das Problem kennen. Nach einer gewissen Zeit verliert man den Überblick was jetzt in den einzelnen Maschinen verbaut ist, welches OS und welche Software installiert ist. Eine Möglichkeit wäre Aufschrauben, Reingucken und Hochfahren. Das wird spätestens dann mühsam wenn das Gerät im Keller ganz hinten oder ganz unten im Stapel steht.
Eine andere wäre eine Datenbank in der alles Wissenwerte zur Maschine übersichtlich abrufbar ist.
Nach einigen zaghaften Versuchen mit Tabellen will ich das jetzt im Rahmen eines Teilumzuges meiner Sammlung endlich angehen.
Dazu wollte ich vorher mal nachfragen ob vielleicht hier bereits schon jemand etwas ähnliches einsetzt?
Sicher gibt es da auch bereits fertige Tools, hat damit jemand bereits Erfahrungen gesammelt?
Oder wie behaltet ihr so den Überblick über eure Schätzchen?
Gruß
eisapc

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Inventarisierungstool gesucht
« am: 17. Juni 2014, 14:13:46 »

Offline Xaar

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Re: Inventarisierungstool gesucht
« Antwort #1 am: 17. Juni 2014, 17:41:41 »
Hallöchen!

Das Problem habe ich schon vor einiger Zeit "gelöst". Angefangen habe ich auch mit Tabellen, bis mir das zu unübersichtlich wurde. Mittlerweile schlummert das alles in einer Datenbank, wobei das im Endeffekt aber auch mehr ein Sammelsurium an Tabellen darstellt. Aber bei mittlerweile 40 Tabellen alleine für die Komponenten (unterteilt in verschiedene Teile wie CPUs, Grafikkarten, Festplatten usw.) finde ich das in einer DB übersichtlicher als in einer Tabellenmappe. Außerdem nutze ich hin und wieder auch selbst erstellte Formulare/Abfragen, um dort was einzutragen - oder nachzusehen.

Da ich von Hause aus Windows-Nutzer bin und wir uns damals, als ich das "Problem" mit der Inventarisierung bekommen habe, in der Schule mit MS Access befasst haben, habe ich dies in MS Access umgesetzt - und bin dabei bis jetzt geblieben (auch aus Faulheit, das in ein anderes DBMS umzustricken). Natürlich ist das Ganze über die Jahre gewachsen - sowohl vom Inhalt als auch von der Struktur her.
Zugegebenermaßen ist die Pflege doch recht aufwändig - gerade, wenn mal wieder ein Neuer rechner reinkommt und somit massig neue Komponenten eingepflegt werden müssen - hab jede einzelne Karte, jedes Netzteil und jedes Laufwerk sowie auch jeden Speicherriegel und jede CPU eines Rechners erfasst. Und dazu auch noch massig Daten zu diesen Teilen - teilweise sogar verbaute ICs. Der Vorteil ist dabei aber, dass ich recht schnell mal was nachsehen kann - ohne den Rechner anfassen zu müssen.

Grüße, Xaar.


Offline eisapc

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Re: Inventarisierungstool gesucht
« Antwort #2 am: 18. Juni 2014, 07:37:07 »
Genau so etwas schwebt auch mir vor. Nur sollte es dann schon freie Software wie etwa MySQL sein. Vielleicht sogar mit der Option einer späteren Web-Anbindung, um immer eine aktuelle Inventarliste präsentieren zu können.
Ich will halt bequem suchen können in welcher Maschine z.B. ein bestimmter Festplattentyp, oder welcher Netzwerkartentyp verbaut ist. Klar ist das Einpflegen neuer Geräte aufwändig, je mehr Details man mit aufnimmt desto schlimmer. Trotzdem verspreche ich mir davon eine Arbeitserleichterung und Verbesserung der Übersichtlichkeit.
eisapc

Offline Xaar

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Re: Inventarisierungstool gesucht
« Antwort #3 am: 18. Juni 2014, 21:54:06 »
Hallöchen!

Also es erleichtet die Arbeit ungemein meiner Ansicht nach - und auch die Übersichtlichkeit :) Dass ich MS Access hier angeführt habe, war nur, um das Ganze beim Namen zu nennen - sowas funktioniert gewiss auch mit anderer Software. Das hängt ja dann oft auch von den Fertigkeiten/Fähigkeiten/Kenntnissen des jeweiligen Anwenders ab - und da bin ich froh, dass ich mit MS Access hinkomme und mich nicht mit anderen Systemen "rumschlagen" muss. Ich hätte ja auch noch dBase/Redabas hier - für diverse Betriebssysteme bis runter zu CP/M..

Grüße, Xaar.

Offline Fleedwood

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Re: Inventarisierungstool gesucht
« Antwort #4 am: 19. Juni 2014, 17:13:57 »
das Thema hatten wir schonmal...

http://www.unixforum.net/index.php?topic=3078.0

evlt. gibt das ja ein paar Inspirationen. Ich hab damals auch mit irgendwas rumgespielt, kann mich
leider nur nicht mehr erinneren was es war...

Thomas.
life is too short to spend debugging Intel parts [Van Jacobson]

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Re: Inventarisierungstool gesucht
« Antwort #4 am: 19. Juni 2014, 17:13:57 »

Offline Visualev

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Re: Inventarisierungstool gesucht
« Antwort #5 am: 20. Juni 2014, 18:16:05 »
Hallöchen!


Da ich von Hause aus Windows-Nutzer bin und wir uns damals, als ich das "Problem" mit der Inventarisierung bekommen habe, in der Schule mit MS Access befasst haben, habe ich dies in MS Access umgesetzt - und bin dabei bis jetzt geblieben (auch aus Faulheit, das in ein anderes DBMS umzustricken). Natürlich ist das Ganze über die Jahre gewachsen - sowohl vom Inhalt als auch von der Struktur her.
Grüße, Xaar.

MS Access ist zwar aus dem Hause Gates, aber es lassen sich wirklich schöne Datenbanken für den @Home Bereich entwerfen.

Ich bevorzuge da eine gesunde Mischung aus HTML, PHP & MySQL. Die Pflege der eigenen Hardwaresammlung sollte schon ein kleines Schmuckstück an Software hervorbringen und da können einige Stunden vor Notepad++ mit etwas Rotwein schöne Resultate hervorzaubern.

LG
Lev