Geschichte:
Angefangen halt alles zu meinem 11 oder 12 Geburtstag mit dem Kauf eines Familienrechners... Damals ein wahnsinnig schneller 386DX25 mit 8MB RAM, 1MB SVGA-Grafikkarte und wechselbarer 180 und 250 MB Platte...
War aber nicht lange mit Familienrechner... Irgendwann beim Rumbasteln hat sich das Netzteil verabschiedet und leider die Festplatten mit in den Tod gerissen... Jetzt hatte ich als Ersatzmaschine zwar einen IBM PS2, aber der war langsam (16MHz, nur 16 Farben, kein CD-ROM und vor allem kein Sound) aber Dos/Win 3.11 lief ja auch über intersrv und interlink über ein paralellkabel. Schräge Kombi, hat mir lange Zeit gute Dienste geleistet...
Irgendwann bin ich über eine Redhat Distro im PCMagazin gestolpert... nur hat das Ding irgendwie nicht über interlnk wollen (warum bloß ;-) ) und ESCD und MCA wurde nicht direkt unterstützt...
zum Glück stand die Firmung (Konfirmation auf österreichisch-katholisch) vor der Tür und während die anderen Mopeds wollten, hab' ich mir einen neuen PC mit damals niegelnagelneuen Pentium 200MMX, 6,4GB HDD, Matrox Mystique mit 4MB (die 2MB Variante war aus... *hehehe*) schenken lassen... Da hab' ich mir doch gleich gedacht, jetzt wäre es mal Zeit was ordentliches (außer Windows) drauf zu machen.. und habe meine RedHat Distro wieder rausgekramt... Nach einem kurzen Abstecher zu Slackware (ein Buch in England gekauft, aber das steht noch ungeöffnet zuhause *gg*) wieder bei RedHat gelandet und meinen Schulkustos von Linux überzeugt (die Maschine, die ich damals ausgesucht und installiert habe, läuft heute noch als Print- und Fileserver... und das war 1998....)
Nach einem kleinen Abstecher zu M$ (die haben meine Fachbereichsarbeit mit einer VisualStudio Lizenz unterstützt) und ein bisschen Programmieren von ASP Seiten bin ich dann während des Studiums bei einem Ferialjob auf die wirklichen Maschinen gestoßen...
Meine (damalige) Firma unterstütze für ihre Software viele Maschinen: AIX auf RS6000, Solaris, HP/UX auf L2000 und halt das übliche Dos/Win... Da durfte ich anfangen mit den Kisten zu spielen... Im Rahmen des Java-Hypes habe ich die Maschinen dann auch für den Einsatz von Applikationsservern entdeckt...
Das ging dann so dahin, ich überzeugte Kunden zum Einsatz von Unix oder zumindest Linux (meine Maschinen laufen alle noch problemlos *g*), habe bei der Studentenvertretung an der Technischen Universität in Graz die Linuxserver ausgebaut (und auch versucht, Linux-Workstations einzuführen) aber meine große Liebe galt und gilt halt den wirklichen Unixen...
Dank MacOSX war Apple auch wieder interessant (ich hatte einen kleinen Abstecher OS8/9 Zeiten, das war aber net so prickelnd) und das waren dann die ersten BSD-Kisten...
Bei einer meiner Firmen bemerkte ich dann eines Abends, ich war der letzte im Büro, dass meine Füße unter dem Tisch ständig gegen irgendwas stießen... Druntergeschaut... und ich entdeckte, dass ich da eine O2 getreten hatte... die stand da so einsam und verlassen unter meinem Tisch, ohne Netzwerk, ohne Strom... Das habe ich gleich geändert und mich stundenlang mit IRIX gespielt ;-)
Leider hat das Geld nie gereicht für sowas...
Jetztzustand...
So, wo stehe ich jetzt:
Ganz viele Linux-Server zuhause (auch auf allen meinen anderen Rechnern ist neben Windows (muss halt sein *seufz*) zumindest Linux installiert. Ich experimentiere mit SkyOS (
www.skyos.org) und habe mir jetzt endlich meine eigenen UNIX-Rechner geleistet (B1000 und C3600)... da bin ich jetzt beim Spielen und warte schon ganz aufgeregt auf die HP/UX 11v2 DVDs... weil irgendwie läuft mein X weder mit EG noch mit der FX4 noch mit der Matrox Millenium... naja... weiterspielen halt ;-)
Was würde ich gerne mal haben?
Hmmm... irgendwas von SGI, irgendwas von NextStep... ansonsten zurzeit mal glücklich ;-)
Sodale, genug gelangweilt...